Schulumbennung sorgt für Ärger

Emotionale Sitzung des Ortschaftsrates Weilersbach: Viele Mitglieder konnten sich nicht mit der geplanten Namensänderung der Grundschule anfreunden und kritisierten Obereschachs Ortsvorsteher Klaus Martin scharf.

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VS-Weilersbach. Rektor ­Martin Disch berichtete dem Gremium, dass die Schule gut ins neue Schuljahr gestartet sei. Während in Obereschach 45 Kinder unterrichtet werden, sind es in Weilersbach 42. Die Lehrerversorgung sei gut, so gut sogar, dass in den jahrgangsübergreifenden Klassen der Unterricht in Deutsch und in Mathematik dreimal pro Woche für jeden Jahrgang geteilt gegeben werden könne. Das Stundendeputat werde absolut paritätisch zwischen den beiden Standorten aufgeteilt, betonte Disch. Er selber sei bis auf mittwochs jeden Tag auch in Weilersbach und jederzeit für Eltern ansprechbar. Quelle: Stefan Preuß 19.09.2017 Schwarzwälder Bote

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VS-Schulen kämpfen gegen Lehrermangel

Geplanter Unterrichtsausfall ist zwar ein Einzelfall, dennoch haben vor allem die Grund- und Ganztagsschulen mit einer sehr knapp kalkulierten Personaldecke zu kämpfen. Da sind mitunter kreative Lösungen gefragt.

Bernd Ellinger, Schulleiter am Schulverbund am Deutenberg, hat es dieses Jahr besonders hart erwischt: Er plant den Unterrichtsausfall bereits im Voraus mit ein. „Wir haben einfach nicht genug Lehrkräfte“, sagt er. Ganz so drastisch sieht es an den anderen Schulen der Doppelstadt zwar nicht aus. Dennoch: Der ländliche Raum, die zu geringe Vergütung der Grundschullehrer, zu wenig Bewerber an den Haupt- und Realschulen hinterlassen auch dort ihre Spuren. Ein Überblick.

Bickebergschule>Karl-Brachat-Realschule>Gymnasium am Hoptbühl>Gymnasium am Deutenberg>St. Ursula Schulen>Neckarschule

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Rektor Rainer Beha kurz vor dem Abschied

Rainer Beha Foto: Archiv Foto: Schwarzwälder-Bote

Rainer Beha, Rektor der Karl-Brachat-Realschule in Villingen, wird die Schule voraussichtlich bald verlassen.

Die Zeichen stehen auf Abschied: Nach rund neun Jahren muss sich die Karl-Brachat-Realschule wohl einen neuen Rektor suchen. Der bisherige Schulleiter Rainer Beha nimmt voraussichtlich noch in diesem Jahr seinen Hut. „Ich kann bestätigen, dass ich mich um eine neue Aufgabe beworben habe“, erklärt er gegenüber unserer Zeitung. Seinen Angaben zufolge könne es sein, dass er die Schule sogar noch im Laufe des Herbstes verlassen wird. Nähere Informationen hierzu wollte der 55-Jährige zunächst nicht geben. Beha war seit 2008 im Amt, nachdem er zuvor von 1998 bis 2008 Rektor der Realschule in Blumberg war. In der Doppelstadt übernahm er zudem mehrere Jahre die Aufgabe des geschäftsführenden Rektors für die Grund-, Haupt- und Werkrealschulen. Quelle. Von Schwarzwälder-Bote 05.09.2017

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Lehrermangel: Stundenausfall am Schulverbund am Deutenberg schon zu Beginn miteingeplant

Erstmals muss das neue Schuljahr im Schulverbund am Deutenberg mit einem geplanten Stundenentfall starten.

Für Schulleiter Ellinger am Schulverbund am Deutenberg wird das neue Schuljahr gleich mit Unterrichtsausfall beginnen. „Pflichtunterricht muss von Beginn an ausfallen“, sagt Schulleiter Bernd Ellinger. „Wir haben in diesem Jahr einfach nicht genug Lehrer bekommen.“

Ausfallen werde demnach Musik- sowie Sportunterricht sowohl in der Realschule, als auch in der Werkrealschule. So wird beispielsweise der Sportunterricht bei den Fünft- und Sechstklässlern von normalerweise vier, auf zwei Stunden pro Woche reduziert. In den oberen Klassen wird der Sportunterricht normal beibehalten werden können. Auch werde, sagt Ellinger, ein wenig Unterricht in den Vorbereitungsklassen entfallen.

Insgesamt vier neue Lehrkräfte haben sie dieses Jahr eingestellt. „Noch zwei mehr“, sagt Ellinger, „dann wären wir zwar auch noch nicht gut versorgt gewesen, aber zumindest wären wir dann bei einer Lehrerausstattung von 100 Prozent.“

Aktuell sind am Schulverbund somit 74 Lehrkräfte beschäftigt, hinzukommen rund 25 Pädagogen und Betreuungskräfte im Ganztagsbereich. Für das neue Schuljahr sind an Realschule und Werkrealschule insgesamt rund 900 Schüler gemeldet. An der Realschule gibt es 24 an der Werkrealschule 13 Klassen. Die Vorbereitungsklassen haben sich im Vergleich zum Vorjahr von sechs auf vier reduziert.

Die Probleme sind nicht neu, Lehrermangel hatte Ellinger auch schon in den Schuljahren zuvor. „Jedes Jahr entfallen Stunden.“ Aber: „Es ist das erste Mal, seit dem ich Schulleiter bin, dass wir das neue Schuljahr mit einem geplanten Entfall starten müssen.“ „Die Situation war absehbar“, sagt Ellinger. Angehende Lehrer können ihren künftigen Standort selbst wählen. „Es gibt keinen Anreiz, um hier, im ländlichen Raum, eine Stelle anzunehmen“, sagt Ellinger. Quelle: Südkurier 05.09.2017

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Auch am Schulverbund tut sich endlich etwas

Während am Gymnasium am Deutenberg die Generalsanierung Fahrt aufnimmt, geht es endlich auch am Schulverbund nebenan vorwärts: Die maroden Bodenbeläge sind ausgetauscht. Trotzdem muss noch einiges getan werden, um die Schule zumindest vorübergehend in Schuss zu halten. Auch bei der Kommunikation mit der Stadt.

„Ich bin froh, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben“, sagt Bernd Ellinger, Leiter des Schulverbunds am Deutenberg, beim Blick auf den neuen roten Linoleumboden. Die Erneuerung des Belags stand bereits seit mehreren Jahren auf der Sanierungsliste des Schulverbunds ganz oben.

Nun wurde er in den ersten Wochen der Schulferien von einer Fachfirma erneuert – allerdings nicht überall im Gebäude. Im Vorhinein habe er einen Plan erstellt und diejenigen Flächen, die mitunter bedingt durch Flecken auf jeden Fall ausgetauscht werden mussten, rot markiert, erläutert der Schulleiter.

Quelle: Von Mareike Kratt 05.09.2017 Schwarzwälder-Bote

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Klosterringschule wird längerfristig zur Baustelle

Umbau zur Ganztagsschule beginnt demnächst im laufenden Unterrichtsbetrieb. Dann kommt der Brandschutz. Zwei bis drei Jahre Bauzeit. Zeit der Sommerferien wurde nicht genutzt

In diesem mittelalterlichen Klosterraum wird die künftige Küche für die Schüler der Klosterringschule und der Sprachheilschule eingerichtet, erläutert Architektin Cornelia Gärtner vom Hochbauamt der Stadt. Der Boden wird ein Meter höher verlegt. Bild: Jochen Hahne

Schüler und Lehrer der Klosterringschule und der Sprachheilschule müssen in den nächsten zwei, drei Jahren mit einer umfassenden Bautätigkeit während des laufenden Schulbetriebs leben. Geplant ist der Ausbau zur Ganztagsschule, die Brandschutz-Modernisierung und die Erneuerung der Hauselektrik. Die Bauarbeiten beginnen erst jetzt, nach dem die Sommerferien weitgehend verstrichen sind.

  • Zeit zu knapp: Aufgrund der komplexen Planung des Millionen-Projekts, so äußerte Architektin Cornelia Gärtner vom städtischen Hochbauamt, sei es nicht gelungen, mit den Bauarbeiten schon früher zu starten. Aufgegeben wurde auch der ursprüngliche Ansatz, die einst von der Stadtharmonie Villingen genutzten Proberäume im Obergeschoss des Turnhallen-Gebäudes der Klosterringschule rechtzeitig zum Schuljahresbeginn für die geplante Ganztages-Betreuung der Schüler herzurichten. Dafür habe die Zeit seit der Genehmigung der Ganztagsschule im Februar einfach nicht ausgereicht.
  • Provisorium: Daher wird nun im Schulgebäude ein „provisorischer Ganztagesbereich“ eingerichtet. Vier Klassenzimmer im Erdgeschoss sowie ein Hausmeisterzimmer wurden geräumt, um dort die Mädchen und Buben auch nachmittags betreuen zu können. Rund 70 Kinder sind angemeldet. Die Betreuung außerhalb des Unterrichts wird durch pädagogisches Fachpersonal geleistet, das im Wesentlichen bisher im Johanna-Schwer-Kinderhort gearbeitet hat. Wie berichtet, wird der Hort aufgelöst und das Personal in die Schule umgesetzt.

    Konkret werden zum Schulbeginn drei Fachkräfte vom ehemaligen Kinderhort sowie eine weitere Fachkraft von anderer Stelle die Ganztagesbetreuung in der Schule leisten, teilt die Stadt mit. Nächste Woche ist Umzug: Die Einrichtung aus dem Johanna-Schwer-Hort wird nächste Woche in die Klosterringschule verlagert.

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Qualitätsmerkmal für Schule

In der neuen Tonhalle vwurden 143 Absolventen von der Staatlichen Feintechnikschule in Schwenningen verabschiedet. Darunter 101 mit Fachhochschulreife.

Feintechnikschüler in zehn Ausbildungszweigen recken begeistert ihre Zeugnisse in die Höhe. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Sie haben eine gehörige Portion Selbstbewusstsein und jede Menge Ambitionen für ihre berufliche Zukunft. Zählt man die 74 Abiturienten aus dem Technischen Gymnasium hinzu, so verlassen die Schule zum Schuljahrsende 175 Schüler mit einer Hochschulzulassung.

Schulleiter Thomas Ettwein sprach von einer stolzen Bilanz und einem Qualitätsmerkmal für die Schule. „Ihr habt mit Fleiß, Konzentration und Ausdauer Ziele entsprechend der Wahl eurer Ausbildung erreicht. Macht weitere so“, sah er zuversichtlich in die Zukunft. Erstmals wählte er anstelle eines Festredners ein Interview mit einem Ehemaligen was der Feier zusätzlichen Pep gab. Der 31 Jahre alte Sven Wollenweber war zu Gast, der einst seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker abschloss, ein Studium der Mechatronik absolvierte und heute bei IMS Gear als Produktionsleiter tätig ist. Quelle: Schwarzwälder-Bote

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