Georg-Müller-Schule braucht mehr Platz

Christliche Bekenntnisschule ist sehr gefragt. Das Gebäude im Dickenhardt platzt aus allen Nähten. Erweiterung oder sogar Neubau im Zentralbereich?

Die Georg-Müller-Schule zieht vom Dickenhardt in den Zentralbereich. Dies bestätigte Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon auf Anfrage von CDU-Stadträtin Renate Breuning bei der Beratung einer Bebauungsplanänderung in der Gemeinderatssitzung am Mittwoch. Ganz so sicher ist das noch nicht, beschwichtigt Schulgeschäftsführerin Tanja Stadler. Sie bestätigt aber, dass die Schule bei der Stadt ihr Interesse an einem Baugelände für einen Neubau im Zentralbereich gezeigt habe. „Ja, wir sind auf der Suche“, sagt Tanja Stadler.
Das Grundstück, um das es geht, und das das städtische Liegenschaftsamt schon mal für die Schule vorgemerkt hat, liegt in unmittelbarer Nähe zum künftigen Zentrum der Baptistenkirche, die bekanntlich zwischen dem ehemaligen Gartencenter Späth und dem Schilter

häusle für sechs Millionen Euro ein Gemeindezentrum nach den Plänen von Neckarhallen-Architekt Michael Muffler errichtet. Laut der Schulgeschäftsführerin ist noch nichts beschlossen. Geprüft werde beispielsweise noch, wie groß das Baugrundstück sein muss, um eine zukunftsfähige Lösung dort zu realisieren. Es gebe auch neben einem Neubau dort draußen noch andere Überlegungen. So werde geprüft, ob man auch mit einer Erweiterung am alten Standort die Raumnöte lösen könne. In wenigen Wochen soll die Entscheidung fallen.
Lange warten kann die Georg-Müller-Schule sowieso nicht mehr, denn am bisherigen Standort in der Eichendorffstraße geht es sehr beengt zu.

Quelle: nq-online 22.+ 23.02.2018

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Trotz Neuerung: Eltern haben das letzte Wort

Für die Viertklässler und ihre Eltern steht jetzt die Entscheidung an: Welche weiterführende Schule ist die richtige? Foto: © Syda Productions – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Es ist wieder soweit:
Für Viertklässler steht die Entscheidung an, welche weiterführende Schule es sein soll. Wir begleiten diesen Prozess mit unserer „Schulwegweiser“-Serie und richten den Blick zu Beginn auf eine Neuerung:
Die Grundschulempfehlung muss künftig vorgelegt werden. Weiterlesen

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Kostenloser Vortrag für Eltern zum Thema Lese-Rechtschreib-Schwäche

003Sehr geehrte Elternvertreter,

Das Staatliche Schulamt Donaueschingen lädt in Kooperation mit dem Bildungsbüro Schwarzwald-Baar-Kreis Eltern, Lehrkräfte und weitere interessierte Personen zu dieser Vortragsveranstaltung am 06.03.2018 um 19:00 Uhr nach VS-Villingen ins Landratsamt ein.

Alle Informationen hierzu befinden sich auf dem Flyer.

Vielen Dank vorab und freundliche Grüße

Andreas Meßmer

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Wird WhatsApp-Verbot von Lehrern eingehalten?

WhattsApp vom Lehrer? Nein. Diesmal von den Eltern. Foto: Burgi

VS-Villingen – Messengerdienste wie WhatsApp gehören mittlerweile zum Alltag auf deutschen Schulhöfen. Lehrern ist die Nutzung zu dienstlichen Zwecken allerdings untersagt. Halten sich die Schulen in Villingen-Schwenningen daran?

Das Programm mit dem an Einzelkontakte oder an Gruppen Nachrichten, Fotos und Videos per Handy verschickt werden können, ist seit 2013 aus Datenschutzgründen seitens des Kultusministeriums Baden-Württemberg für Lehrer verboten.
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Schlagende Argumente: Schüler entscheiden die Debatte für sich

Zwei Villinger Schüler schneiden bei „Jugend debattiert“ in Hinterzarten erstklassig ab. Jetzt sind sie eine Runde weiter.

Philipp Grießhaber aus der 9a vom Gymnasium am Hoptbühl und Marlene Bast aus der Oberstufe der St. Ursula-Schulen können beim Regionalentscheid von „Jugend debattiert“ für den Südschwarzwald in ihren Altersgruppen einen Sieg erringen.

Am Gymnasium am Hoptbühl wird „Jugend debattiert“ von Lehrerinnen und Lehrern im Deutsch- und Gemeinschaftskunde-Unterricht praktiziert, um die Argumentations- und Ausdrucksfähigkeit der Schüler zu fördern. Zusätzlich wird seit September 2017 „Jugend debattiert“ auch als AG für besonders Begabte angeboten. Jedes Jahr finden Klassenentscheide und ein Schulwettbewerb statt. An den St. Ursula-Schulen gibt es dazu eine Arbeitsgemeinschaft. Karin Pollitt leistet diese Arbeit schon seit Jahren.

Beim Schulentscheid am Hoptbühl konnten sich die Zwölftklässlerinnen Hannah Stratmann und Lea Hamberger in der Altersgruppe II gegen ihre Mitschüler durchsetzen. In der Altersgruppe I waren die Schüler Philipp Grießhaber und Jonas Müllhäuser aus der Mittelstufe erfolgreich. Gemeinsam durften sie jetzt in Hinterzarten ihr Können beim Regionalwettbewerb unter Beweis stellen.

Themen waren dabei unter anderem: „Sollen in öffentlichen Grünanlagen Sportgeräte für die Allgemeinheit aufgestellt werden?“ oder „Sollen in stark belasteten Großstädten Diesel-Fahrverbote erlassen werden?“. Die Jury bestand aus zwei Schülern und einem Lehrer. Marlene Bast von den St. Ursula-Schulen konnte sich in der Altersgruppe der Stufen zehn bis zwölf durchsetzen. Philipp Grießhaber bestand in der Altersgruppe der Siebt- bis Neuntklässler. Er darf er an einem dreitägigen Rhetorikseminar teilnehmen.

Matthias Restorff, organisierender Lehrer am GaH, war höchst zufrieden: „Alle Debatten waren äußerst interessant, sodass es schon lohnenswert war, sie miterlebt zu haben. Allerdings freue ich mich natürlich besonders, Philipp Grießhaber auch nach Stuttgart begleiten zu dürfen. Und vielleicht kann er auch dort die Jury von seinen brillanten Fähigkeiten überzeugen.“

Quelle: Südkurier, 14.02.2018

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„Zukunftswerkstatt Bildung Baden-Württemberg“ und Enquete-Kommission „Aufbruch Bildung“ im Landtag



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An Marbacher Schule gibt es viele flinke Füchse

Viele „Flinke Füchse“ gibt es jetzt an der Grundschule Marbach. 39 Mädchen und Jungen aus den Klassen 1 und 2 sowie aus der Förderklasse haben sich an der Aktion der Betriebskrankenkasse Schwarzwald-Baar-Heuberg (BKK) mit dem Titel „Flinke Füchse“. beteiligt.

Viel Spaß an der Bewegung vermittelte den Mädchen und Jungen der Marbacher Grundschule die Aktion „Flinke Füchse“. Foto: Ursula Kaletta Foto: Schwarzwälder Bote

Am Freitag fand in der Turnhalle die Abschlussfeier statt. Schulleiterin Ulrike ­Lehmann konnte dazu zahlreiche Eltern, Großeltern und Geschwister der „flinken Füchse“ begrüßen, die aufmerksam die Vorführungen der jungen Sportler verfolgten. Springen, Hüpfen, Klettern, Bodenturnen, Ballwerfen und Balancieren wurde mit beachtlich viel Sicherheit durchgeführt.

Begonnen wurde mit dem Programm nach den Herbstferien im vergangenen Jahr, an insgesamt zehn Schultagen jeweils eine Stunde. Als Betreuerinnen waren Gymnastiklehrerinnen und Physiotherapeuten anwesend. Sie vermittelten den Kindern in mehreren Einheiten alles zum Thema Bewegung.

Physiotherapeutin Ines Liermann, die das Projekt in Marbach leitete, ließ wissen, dass die Kinder daran sehr viel Spaß hatten, sich gerne bewegten und dabei Ängste abbauen konnten und ihr Selbstbewusstsein stärken. Sie ermuntere die Eltern, selbst nicht ängstlich zu sein, wenn ihr Nachwuchs mutig klettert und herumspringt, sondern ihn vielmehr zu Bewegungen animieren und bei Bedarf Hilfestellungen zu geben.

Marina Hummel von der Betriebskrankenkasse konnte aus Erfahrung berichten, dass gleich zu spüren sei, ob Kinder in Sportvereinen aktiv sind und somit gefördert werden, um sich sicher und ohne Ängste zu bewegen. Das Projekt wurde bisher zwölf Schulen in der Region angeboten, die davon gerne Gebrauch machten. Um das Lehrerkollegium dabei zu unterstützen, wurden von den Betreuerinnen jeweils zu jeder Turnstunden die benötigten Geräte in den Sporthallen aufgebaut. Beim Aufräumen hätten die Kinder gerne tüchtig mit angepackt, war zu erfahren. Geplant sei, in Zukunft jedes Jahr den Schulen die Aktionen anzubieten.

Am Ende der Abschlussfeier in Marbach gab es für die „Flinken Füchse“ nicht nur einen anerkennenden Beifall von den Zuschauern, sondern auch ein weißes T-Shirt mit dem „flinken Fuchs“ und eine Urkunde.

Quelle: Von Ursula Kaletta 02.02.2018 Schwarzwälder-Bote

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Froschkönig wacht im Bett von Rotkäppchens Oma auf

Die Theater-AG des Villinger Hoptbühl-Gymnasiums  spielte  an zwei Abenden Rettet Rumpelstilzchen! Foto: GaH Foto: Schwarzwälder Bote

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Die Theater-AG des Villinger Hoptbühl-Gymnasiums spielte an zwei Abenden „Rettet Rumpelstilzchen!“ Foto: GaH Foto: Schwarzwälder Bote

VS-Villingen. Mit dem fantasievollen Stück „Rettet Rumpelstilzchen!“, geschrieben von Susanne Lütje und Corinna Schildt, begeisterte die Theater-AG des Gymnasiums am Hoptbühl Villingen (GaH) an zwei Abenden ihr Publikum.

Das Stück wurde in ­monatelanger Arbeit von den Lehrerinnen Ulrike Merkle und ­Kathrin Seuthe einstudiert, die seit Jahren nicht nur die Theater-AG des GaH leiten, sondern auch den Oberstufenkurs Literatur und Theater.

An zwei Abenden präsentierten die Schüler im Alter von zehn bis 16 Jahren nun der gut gefüllten Aula einen abwechslungsreichen Spaziergang durch die allseits bekannte Märchenwelt der Gebrüder Grimm. Diese schien lange Zeit in Ordnung zu sein, doch durch ein Missgeschick der vorlauten Pech-Marie werden plötzlich alle Seiten des magischen Märchenbuches von Frau Holle – und damit auch alle darin enthaltenen Figuren und Geschichten – durcheinander gewirbelt.

Nichts ist mehr so, wie es vorher war. So wacht der Froschkönig auf einmal nicht mehr wie gewohnt neben seiner angebeteten Königstochter auf, sondern im Bett von Rotkäppchens Großmutter. Nach einigem Hin und Her entscheidet sich Frau Holle, ihre Katze, überzeugend gespielt von Elisa Griem, damit zu beauftragen, die Märchenwelt zu retten. Da keine Figur der Märchenwelt des Lesens mächtig ist, macht sich die Katze auf in die Menschenwelt, und begibt sich zunächst auf die Suche nach den Gebrüdern Grimm.

Doch bald wird ihr mit Entsetzen klar, dass 200 Jahre vergangen und die Erschaffer der Märchenfiguren bereits tot sind. Durch Zufall lernt sie Jakob, gekonnt verkörpert von Raphael Schanne, kennen, der sich von der Katze dazu überreden lässt, gemeinsam mit ihr die Seiten des Märchenbuches wieder richtig zusammenzusetzen und damit die Märchenwelt in ihre gewohnte Ordnung zu bringen.

Während dieses Versuches sind sie allerdings allerhand widrigen Bedingungen ausgesetzt. So müssen sie es zum Beispiel mit dem tyrannischen Rumpelstilzchen aufnehmen, das nun in Rapunzels Turm wohnt und versucht, seine ganz eigene Geschichte zu kreieren.

Doch wie es Märchen so an sich haben, wird am Ende alles gut. Kleinere Gesangseinlagen und bekannte Melodien mit zur Geschichte passenden Texten ergänzten die einzelnen Szenen amüsant.

Begleitet wurden die Beiträge von Ulrike Schaper-Nolte, die Technik übernahmen gewohnt professionell zwei Schüler der zehnten Klasse, Arne Bronk und Marco ­Giurchich. Heraus kam so am Ende ein amüsantes kurzweiliges Stück, für das die motiviert spielende Gruppe mit langem Applaus und fröhlichen Gesichtern belohnt ­wurde.

Quelle: Schwarzwälder Bote, 26.01.2018

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Wo Wunder passieren

Da kommt einer daher und wirft eine unglaubliche These in den Raum: „Jesus war Schwarzwälder.“ Doch damit nicht genug. Er tritt auch noch den Bildbeweis an. Man sieht ihn deutlich: Jesus, gekrönt von einem Bollenhut. Solche unglaublichen Geschichten erzählt nur eine: die Jugendkunstbiennale.

Villingen-Schwenningen. Manchmal ist auch der Kommunikationsprofi sprachlos. Besonders häufig passiert das Michael Hoyer bei der Jugendkunstbiennale Schwarzwald-Baar-Heuberg. Sprachlos vor staunen ist er dann. Der Medienprofessor hat sie zwar selbst erfunden, aber die kreative Lawine, die er mit der Jugendkunstbiennale unter jungen Künstlern und Bildbearbeitungs-Fetischisten auslösen würde, war bei der Erstauflage im Jahr 2006 unvorhersehbar.

Alle zwei Jahre bricht sie über ihn herein. In diesem Turnus nämlich veranstaltet der Professor aus Pfaffenweiler die Biennale für kreative Köpfe, deren Ziel die Schaffung digitaler Kunstwerke ist und die von den Sparkassen Schwarzwald-Baar, Rottweil und Tuttlingen als treue Partner unterstützt wird. Jugendkunstbiennale ist, wo digitale Wunder passieren. Schüler aus zahlreichen Schulen in der Region liefern sich einen kreativen Wettstreit um die Gunst der Jury. Sie verändern digitale Bilder in Kollagen und Montagen teilweise bis zur Unkenntlichkeit, geben ihnen völlig neue Aussagen oder betten sie in eine ganze Geschichte oder Kampagne ein. Ganze Schulklassen machen teilweise mit.

Es gibt 30 lukrative Preise zu gewinnen

Kein Wunder: Es gibt insgesamt 30 lukrative Preise zu gewinnen und obendrein ist die digitale Bildbearbeitung, mit deren Hilfe die Werke entstehen, die Passion vieler Teilnehmer. Nur durch diese Leidenschaft lässt sich erklären, wie die teilweise unglaublichen Kunstwerke entstehen – die jungen Künstler bedienen sich vieler Tricks und Kniffe in der Bildbearbeitung, kennen die Computer-Werkzeuge aus dem Effeff und geben zunächst einfachen digitalen Bildern plötzlich ganz neue Aussagen.

„Jesus war Schwarzwälder“ beispielsweise. Michael Hoyer sieht ihn vor sich – nicht nur an seiner Wand, wo das Bild natürlich längst hängt, sondern auch vor seinem geistigen Auge. Wie technisch perfekt dem Künstler Filip Galiot seinerzeit die Bildmontage gelungen ist, auf der ein Jesus-Abbild den markanten Bollenhut ziert, beeindruckt den Medienprofi einerseits, andererseits aber zieht er vor der künstlerisch treffenden Aussagekraft den Hut.

Auf den ersten Blick werfe Galiot „eine spannende Aussage in den Raum, die den ein oder anderen mit Sicherheit zum Schmunzeln bringt“, ist sich Veranstalter Michael Hoyer sicher.

Sonderpreis wird wieder ausgelobt

Jugendliche in ihrem künstlerischen Erstreben auf zeitgemäße Weise zu fördern, das ist ein Motiv der mittlerweile siebten Auflage der Jugendkunstbiennale. „Je kreativer, desto besser: Wer ein Bild möglichst kunstvoll digital bearbeitet und bis zum Anmeldeschluss am 18. Mai beim Veranstalter Professor Michael Hoyer einreicht, kann es unter die Gewinner schaffen“, heißt es in der Ausschreibung. Dabei locken Gewinne von der Spiegelreflexkamera über einen Tablet-PC bis hin zu Europa-Park Tickets. Zudem winkt Nachwuchstalenten beim Sonderpreis von Wittmansthaler unter dem Motto „Der junge Schwarzwald“ eine weitere Kamera als Preis.

Weitere Informationen: www.jugendkunstbiennale-sbh.de

Für die Teilnahme am Wettbewerb und/oder am Sonderwettbewerb wird ein ausgefülltes Anmeldeformular benötigt (siehe Downloadbereich unter www.jugendkunstbiennale-sbh.de) sowie ein oder mehrere Bilder, die digital am Computer erstellt, bearbeitet und/oder gestaltet wurden.

Anmeldeschluss ist am Freitag, 18. Mai.

Teilnahmeberechtigt sind interessierte Schüler mit Freude an der Gestaltung und Bearbeitung von Bildern.

Technische Voraussetzungen: Eingereicht werden können Bilder im Bildformat TIF- oder JPG mit einer Mindestauflösung von 300 dpi, bei einer Größe von 10 mal 15 Zentimetern.

Einsendungen: Sollten die eingereichten Bilder, die Größe von 5 MB nicht überschreiten, können sie per E-Mail an die Adresse info@jugendkunst-sbh.de geschickt werden. Andernfalls sollten sie auf einer CD gespeichert per Post an folgende Adresse gehen: Hoyer Consult, Professor Michael Hoyer, Schönbühlstraße 9, 78052 Villingen-Schwenningen.

Sonderwettbewerb: „Wittmannsthaler – Bestes Schwarzwälderwasser“ verleiht einen Sonderpreis. Gesucht werden unter dem Motto „Der junge Schwarzwald“ werden Bilder, welche den Typus des Schwarzwalds auf moderne Art und Weise darstellen. Der Gewinner erhält eine Spiegelreflexkamera im Wert von 500 Euro. Um am Sonderthema teilzunehmen, ist der Vermerk auf dem Anmeldeformular zu beachten und anzukreuzen. Das eingereichte Bild zum Sonderthema nimmt automatisch auch am Wettbewerb der Jugendkunstbiennale teil.

Quelle: Schwarzwälder Bote, 17.01.2018

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Job-Kompass für alle Eltern und Schüler

Verschiedene Institutionen haben sich in der Wissenswerkstatt zusammengeschlossen, alle mit einem Ziel: den Jugendlichen eine gute Perspektive für die Berufswahl und den beruflichen Weg aufzuzeigen.

ur Wissenswerkstatt gehören der Landkreis, die Bundesagentur für Arbeit, die Berufliche Bildung gGmbH, das Staatliche Schulamt Donaueschingen, Südwestmetall, die IHK und die Bildungsregion. Zusammen veranstalten sie unter dem Motto „Schule – und dann…? Perspektive für einen erfolgreichen Übergang nach der Schule“ einen Inforamationsabend für Eltern und Schüler. Dieser findet am Dienstag, 23. Januar im Münsterzentrum, Kanzleigasse 30 in Villingen statt und beginnt um 17 Uhr.

Eine Anmeldung sei zwar erwünscht, aber nicht zwingend notwendig. Interessierte könnten auch spontan vorbei kommen, so Andreas Meßmer vom Bildungsbüro. Als erstes gibt es eine Begrüßung durch verschiedene Verantwortliche, danach mehrere Impulsvorträge, beispielsweise von Christine Uhlmann, der stellvertretenden Leiterin der Sinus Akademie in Tübingen sowie von Clemens Boog, dem Leiter der Berufsausbildung bei Continental Automotiv GmbH und einigen mehr.

Der Informationsabend ist nur eine der Veranstaltungen, die man zusammen organisiert. Darüber hinaus gibt es Workshops, bei denen Schüler ihre Talente ausprobieren können. Dazu sind Schüler aus den Klassenstufen sieben bis zehn eingeladen, die Workshops finden an den vier Berufsschulen im Kreis statt, da man dort die notwendige Ausstattung habe, beispielsweise Technikräume.

Holger Ludwig von der Agentur für Arbeit zeigt auf, dass man mit dieser Veranstaltung am 23. Januar nicht nur die Jugendlichen ansprechen will, sondern vor allem auch die Eltern. Denn laut einer Studie der Sinus Akademie gaben rund 80 Prozent der Schüler an, dass die Eltern die wichtigsten Ansprechpartner seien, wenn es um die Berufswahl gehe. Die Verantwortlichen wollen den Entscheidungsprozess anstoßen und zur Suche motivieren. Eltern sollen ihre Kinder unterstützen, ihnen aber nicht eine Meinung aufdrängen. Dass dies aber im Schwarzwald-Baar-Kreis, beziehungsweise in der Zuständigkeit der IHK gut funktioniert, zeigt eine andere Zahl, die Martina Furtwängler von der IHK vorlegte. Ihren Angaben zufolge liegt die durchschnittliche Abbrecherquote in der Dualen Berufsausbildung bei fünf Prozent, der Bundesdurchschnitt liegt bei 22 Prozent. Ehrlicherweise fügt sie hinzu, dass es natürlich von Branche zu Branche Unterschiede gebe. So sei die Abbrecherquote im Gastgewerbe nahe am Bundesdurchschnitt. Es dürfe kein Jugendlicher verloren gehen, erklärt sie. Die Beteiligten versuchen mit der Koordination in der Wissenswerkstatt Doppelangebote zu vermeiden – das gelinge mittlerweile auch gut.

Alle am Tisch sind sich einig: Bei insgesamt 360 Berufen, die man in Deutschland lernen kann und 17 300 Bachelorstudiengänge, welche die Schulabgänger auf den Hochschulen zwischen Flensburg und Garmisch-Partenkirchen belegen können, müsse man die bestmögliche Orientierung bieten.

Weitere Informationen: Anmeldungen sind erbeten bis zum Sonntag, 21. Januar auf die E-Mail-Adresse bildungsregion@lrasbk.de.

Quelle: Schwarzwälder Bote, 17.01.2018

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