Qualitätsmerkmal für Schule

In der neuen Tonhalle vwurden 143 Absolventen von der Staatlichen Feintechnikschule in Schwenningen verabschiedet. Darunter 101 mit Fachhochschulreife.

Feintechnikschüler in zehn Ausbildungszweigen recken begeistert ihre Zeugnisse in die Höhe. Foto: Bombardi Foto: Schwarzwälder-Bote

Sie haben eine gehörige Portion Selbstbewusstsein und jede Menge Ambitionen für ihre berufliche Zukunft. Zählt man die 74 Abiturienten aus dem Technischen Gymnasium hinzu, so verlassen die Schule zum Schuljahrsende 175 Schüler mit einer Hochschulzulassung.

Schulleiter Thomas Ettwein sprach von einer stolzen Bilanz und einem Qualitätsmerkmal für die Schule. „Ihr habt mit Fleiß, Konzentration und Ausdauer Ziele entsprechend der Wahl eurer Ausbildung erreicht. Macht weitere so“, sah er zuversichtlich in die Zukunft. Erstmals wählte er anstelle eines Festredners ein Interview mit einem Ehemaligen was der Feier zusätzlichen Pep gab. Der 31 Jahre alte Sven Wollenweber war zu Gast, der einst seine Ausbildung zum Feinwerkmechaniker abschloss, ein Studium der Mechatronik absolvierte und heute bei IMS Gear als Produktionsleiter tätig ist. Quelle: Schwarzwälder-Bote

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Schule der Zukunft kann endlich durchstarten

Grund zum Feiern gab es am Dienstagabend für das Gymnasium am Deutenberg (GaD) noch pünktlich zum Schuljahresende: Der Neubau sowie der Containerersatzbau wurden von der Stadt übergeben. Damit ist der erste Teil des Megaprojekts geschafft.

Seit April 2017 wuchs der Containerersatzbau Stück für Stück. Foto: Schwarzwälder-Bote

Quelle: Von Mareike Kratt 26.07.2017 Schwarzwälder-Bote

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Pilotprojekt startet an Südstadtschule

Die Villinger Südstadtschule wird ab Herbst Pilotschule zur Förderung leistungsstarker und potenziell besonders leistungsfähiger Schüler.

Die gemeinsame Initiative von Bund und Ländern legt ein besonderes Augenmerk auf die Potenziale von Kindern und Jugendlichen aus weniger bildungsnahen Elternhäusern, insbesondere mit Migrationshintergrund, sowie auf die Ausgewogenheit der Geschlechter, insbesondere der Mädchen im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik.). „Mit diesem Angebot schafft die Südstadtschule im Stadtteil Villingen Raum für mehr individuelle Förderung. Das ist der Schlüssel für eine leistungsstarke und leistungsgerechte Bildungspolitik. Es geht darum, alle Schüler unabhängig von Herkunft, Geschlecht und sozialem Status so zu fördern, dass für alle Kinder und alle Jugendlichen ein bestmöglicher Lern- und Bildungserfolg gesichert ist“, betonen die Landtagsabgeordneten Martina Braun von Bündnis 90/Die Grünen und Karl Rombach von der CDU. Quelle: Von Schwarzwälder-Bote 19.07.2017

 

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Mobbing: Für Lehrerin wird Schule zur Hölle

Villingen-Schwenningen – Für eine Lehrerin wird die Schule zur Hölle. Sie erhebt nicht nur gegen eine Kollegin, sondern auch die Schulleitung schwere Mobbing-Vorwürfe.

Seit einem Jahr ist die Frau krank geschrieben. Krank durch Kollegen-Schikane? Das ist kein Einzelfall.

Es ist im Herbst ein Jahr her, dass sich der Schwarzwälder Bote mit einer bislang eher ungewöhnlichen Geschichte aus dem Schulalltag der Region beschäftigt. Mobbing unter Lehrern. Die betroffene Frau ist dem Vernehmen nach seit den Sommerferien 2016 krank geschrieben. Wann sie in den Schuldienst zurückkehren kann, ist noch offen. Eines ist aber gewiss: In die alte Schule möchte sie nicht zurückkehren. Zum Thema Mobbing kann sich Markus Adler, Pressesprecher im Regierungspräsidium, nur spärlich äußern. Aus den schulpsychologischen Beratungsstellen der Staatlichen Schulämter und von den psychologischen Schulberatern gebe es immer wieder Anfragen von betroffenen Lehrkräften oder Schulleitungen, die mit Mobbing-Verdachtsfällen im Kollegium umgehen müssen, berichtet er. „Sicherlich gehen wir solchen Fällen nach, wenn sie uns zu Ohren kommen.“ Was passierte nach Bekanntwerden der Mobbingvorwürfe? „Zu Einzelfällen können wir uns nicht äußern“, so Adler knapp. „Wir nehmen das Thema aber sehr ernst.“

Quelle: Von Eva-Maria Huber 19.07.2017 Schwarzwälder Bote

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Schule informiert über Ganztagsbetreuung

Zur zweiten Sitzung des Schuljahres hat sich der Gesamtelternbeirat Villingen-Schwenningen in der Haslachschule in Villingen getroffen. Er vertritt die Interessen der Eltern von rund 9000 Schülern städtischer Schulen.

Gabriele Cernoch-Reich stellte dem Gesamtelternbeirat das Konzept des Ganztagsbetriebs im Haslach vor. Foto: Zährl Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Vorsitzende Michael Grieshaber gab einen Ausblick auf 2017. Wichtig war der gute Informationsfluss zwischen Gesamtelternbeirat, der Schulbehörde und den städtischen Vertretern. Die Rektorin Gabriele Cernoch-Reich präsentierte die praktische Umsetzung des Ganztagsbetriebes (GTS) der Pilotschule Haslach. Nach erheblichen Umbauten konnte der BetriebDie Schule kann Öffnungszeiten von 7 bis 18 Uhr anbieten. Der Unterricht beginnt um 8 Uhr und geht bis 12.0 Uhr. Die Kinder können in der Schule ein hochwertiges Mittagessen einnehmen und eine qualifizierte Hausaufgabenbetreuung in Anspruch nehmen. 14 Werkstätten bieten Sport, Spiel und Basteln an, die der Nachwuchs nach Neigung auswählen kann. Diese Angebote nehmen 50 Prozent, das sind 80 Kinder, in Anspruch. realisiert werden. Weiterlesen

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Ganztagsbetreuung klappt gut

2-2017Der Gesamtelternbeirat Villingen-Schwenningen tagte am Montag in der Haslachschule. Die stellte sich als Pilotschule für Ganztagesbetrieb vor. Peinlich: Der Gesamtelternbeirat war nicht beschlussfähig.
Die Haslachschule in Villingen steht als Pilotschule beispielgebend für eine Ganztagesschule. Zwar gehen momentan noch 50 Prozent der insgesamt 160 Schüler lediglich vormittags zur Schule, der Trend geht aber auch schon zum nächsten Schuljahr dahin, dass die Mehrheit dann auch am Nachmittag in der Schule ist. Neben der Lernzeit, gibt es am Nachmittag auch Werkstätten wie Basketball, Schach,  reativwerkstatt und so weiter. Die Stadt gewährt eine Betreuung über die Werkstätten hinweg, die bis 16 Uhr dauern, bis 18 Uhr. „Was die Stadt Villingen- Schwenningen bezüglich Ganztagesbetreuung leistet, was sie dafür an Geld in die Hand nimmt, ist vorbildlich“, lobt Stefan Assfalg, Leiter des Amtes für Bildung und Schule und Sport auch sich selbst ein bisschen. Ob man das Grundschulkind den ganzen oder eben doch nur den halben Tag zur Schule schicken soll, das müsse individuell entschieden werden, sagt Schulleiterin Gabriele Cernoch- Reich. Quelle: NQ 19.072017 Von Heinz Wittmann

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Anerkennung und ein großer Wunsch

44 Schüler wurden am Montagabend von Oberbürgermeister Rupert ­Kubon aufgrund ihrer herausragenden schulischen Leistungen geehrt.

Gemeinsam mit Oberbürgermeister Rupert Kubon feiern die Preisträger ihre Bestleistungen. Foto: Eich Foto: Schwarzwälder-Bote

Villingen-Schwenningen. Es ist ein gut gepflegter Brauch, den Oberbürgermeister Rupert Kubon bereits zum 15. Mal durchführte: Im Foyer des Villinger Franziskaner-Museums überreichte das Stadtoberhaupt den besten Absolventen ihres Jahrgangs eine Urkunde und ein kleines Geschenk für die guten schulischen Leistungen. „Hier kommen unterschiedliche Bildungsgänge zusammen, und jeder hat etwas Tolles geleistet“, so Kubon.

Seine besten Glückwünsche und die Anerkennung verband der Oberbürgermeister aber auch mit einem besonderen Wunsch – „insbesondere vor dem Hintergrund der vielen Fake-News“: So solle jeder Absolvent, – mit dem erlernten Wissen – seine Stimme erheben. „Der Staat ist darauf angewiesen“, so Kubon. Er wolle dazu ermutigen, nun die Gesellschaft aktiv mitzugestalten. An die Glückwünsche schloss sich auch Manfred Koschek, Geschäftsführer aller VS-Gymnasien, an.

Die Geehrten: Eva Hoffmann (Abendgymnasium), Nadine Vollmer (Abendrealschule), Patrick Becker (Abendhauptschule), Teresa Gleichauf, Andrea Kaszta, Luisa Zagermann, Oliver Dietrich (alle Albert-Schweitzer-Schule), Marcel Dering, Michael Graf (Bickebergschule), Tim Daniels, Tanja Riegger, Linda Barth, Johannes Bantle, Michaela Lang, Jonathan Lasi (David-Würth-Schule), Mike Blank, David Rombach, Daniel Schilling (Staatliche Feintechnikschule), Lena Herdt (Georg-Müller-Schule), Jennifer Jädke, Manuel Knörle, Johannes Tischer, Sebastian Heinzelmann (Gewerbeschule VS), Mario Müllhäuser, Olga Nassyrova (Golden-Bühl-Schule), Victoria Fichtel (Gymnasium am Deutenberg), Daniel Schmitt (Gymnasium am Hoptbühl), Clemens Jaeckel (Gymnasium am Romäusring), Sabrina Neuweiler, Alina Schulz (Karl-Brachat-Realschule), Natalie Kiewel, Roland Schüle (Kaufmännische Schule 1), Steffens Reena (Landesberufsschule für das Hotel- und Gaststättengewerbe), Lea Beermann, Raphael Keller, André Sitzberger (Rudolf-Steiner-Schule), Chiara Piovano (SBBZ), Isabela-Elena Niculae, Cindy Dengler, Monica Melo Cordeiro (Schulverbund am Deutenberg), Michael Lienhart, Annika Neudert (St. Ursula-Schulen), Philipp Angst (Technisches Gymnasium) und Philipp Wehrstein (Wirtschaftsgymnasium).

Quelle: Von Marc Eich 17.07.2017 Schwarzwälder-Bote

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„Ein Trauerspiel“

Medien Der Bildungsplan 2016 sieht die schrittweise Digitalisierung der Schulen im Land vor.
Die Umsetzung lässt auf sich warten. Kommunen sind verärgert.

nq-17072017Norbert Brugger lässt seinem
Frust freien Lauf.
„Es ist ein Trauerspiel“,
poltert er, der beim
Städtetag auch für Bildung zuständig
ist. Das Land habe „das
Kind“ geboren und lasse es nun
im Stich. Gemeint ist die Digitalisierung
der Schulen. Sie beschäftigt
das Land seit Jahren,
Fortschritte aber sind kaum zu erkennen.
„Das ist eine der dringlichsten
Aufgaben im Land“, die
aber behandelt werde wie eine
„heiße Kartoel“. Man lasse sie
einfach fallen. Der Geduldsfaden
bei den kommunalen Schulträgern,
in den Schulen und beim
Städtetag sei angespannt.
Ute Seibold, Bürgermeisterin
von Singen (Kreis Konstanz), hat
sich mit einer Pressemitteilung an
die Medien gewandt. Sie kritisiert
darin die „ablehnende Haltung
der Landesregierung bei der Finanzierung“.
Die Städte könnten
die „Herkulesaufgabe“ finanziell
nicht alleine schultern. Sie sieht
das Land in der Pflicht. Die Aufgabe
sei nur gemeinsam zu stemmen.

Quelle: Von Petra Walheim NQ 17.07.2017

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Zweimal die Traumnote 1,0

Abschlussfeier der Karl-Brachat-Realschule: im feierlichen Rahmen des Konzerthauses Franziskaner erhielten am Freitagabend 123 Schüler ihre Mittlere-Reife-Zeugnisse.

Diese Schülerinnen der Karl-Brachat-Realschule erhielten einen Preis für ihre Leistungen: Lilly Grieshaber, Sandra Störk, Saphira Rupertus, Samira Bonsu, Alina Schulz und Sabrina Neuweiler (von links). Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Notendurchschnitt lag bei 2,6, zweimal gab es die Traumnote 1,0. Sabrina Neuweiler und Alina Schulz schafften in ihren Prüfungen die glatte Eins. Beiden steht damit der Preis des Oberbürgermeisters zu. Einen Schulpreis (bis 1,7) erhielten außerdem Lilly Grießhaber, Samira Bonsu, Saphira Rupertus und Sandra Störk. Ein Lob (bis 2,0) sprach Schulleiter Rainer Beha Adelina Franz, Nico Kirtzos, Katharina Marenghi, Kathleen Paschke, Milena Benzing, Jennifer Ganter, Lorena Hall, Christian Blank, Dominik Butscher, Nina Burda, Leander Grieshaber, Maximilian Kempchen, Lilian Bochmann, Stella Kalantzidou, Jana Lehmann, Leon Kalinowski, Sofia Baumgärtner und Nathalie Brunner aus.

In seiner Rede scheute Beha vor kritischen Worten nicht zurück. Er legte den Abschlussschülern ihre gesellschaftliche Verantwortung ans Herz und nahm das aktuelle Beispiel des Cybermobbings zum Anlass, die fatalen Auswirkungen von „Fake News“ anzuprangern. Er mahnte, Informationen über andere vor dem Weitererzählen erst durch „die drei Siebe des Sokrates“ zu seihen: Wahrheit, Güte und Notwendigkeit. „Geht aktiv mit dem Thema um, gönnt anderen ihren Erfolg und zeigt Haltung“, appellierte er an die Schulabgänger.

Quelle: Von Birgit Heinig 16.07.2017 Schwarzwälder-Bote

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