Gemeinderat verabschiedet Rekord-Haushalt


Die Stadt steht vor großen Investitionen.

Oberbürgermeister Dr. Rupert Kubon beschrieb den Haushaltsplanentwurf 2018 als ein »Spiegelbild kommunaler Leistungskraft«, auf den man stolz sein könne. Mit Rücklagen von 45 Mio. Euro, einem Investitionsprogramm in Höhe von 58,5 Mio. Euro sowie einer Halbierung der Schulden seit 2003 auf 27,4 Mio. Euro stehe »das Oberzentrum Villingen-Schwenningen dank der Leistungsbereitschaft seiner Bürgerinnen und Bürger, der Leistungskraft seiner Unternehmen und der Fähigkeiten, die die Menschen in unserer Stadt für das gemeinsame Wohl einbringen, ganz einfach gut da«, zeigte sich Kubon optimistisch.

 Allein 15 Mio. Euro davon sind für Schulsanierungen vorgesehen, wie für das Gymnasium am Deutenberg, den Ausbau der Gartenschule zur Ganztagsschule und die Erweiterung der Südstadtschule.

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Quelle: Amtsblatt Villingen-Schwenningen, 02/2018 (02.02.2018)
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An Golden-Bühl-Schule wird es brenzlig

Mangelnder Brandschutz und fehlende Fachräume bereiten Schulleitung und Kollegium Sorgen. Verbesserungen werden die Stadt voraussichtlich 1,5 Millionen Euro kosten.

Rektorin Jane Heinichen ist Baustellen an der Golden-Bühl-Schule mittlerweile gewohnt. Derzeit werden die Pausenhöfe saniert. Nun sollen auch Maßnahmen für den Brandschutz und gegen die Raumnot in Angriff genommen werden. Bilder: Jochen Hahne

Wenn es um schulische Bildung geht, werden Politiker nicht müde zu betonen, wie wichtig der Nachwuchs für die Zukunft der Gesellschaft ist. Wenn es aber um die Finanzierung von wichtigen Sanierungen und Erweiterungen geht, wird es schon ruhiger. In Villingen-Schwenningen steht demnächst ein solcher Fall auf der Tagesordnung von Ausschüssen und Gemeinderat: Die Golden-Bühl-Schule in Villingen soll mit Sanierungen und Umbau für 1,5 Millionen Euro auf ein vertretbares Niveau gebracht werden.

Dass Handlungsbedarf besteht, hat die Stadtverwaltung offensichtlich erkannt: „Ab dem Schuljahr 2018/2019 fehlen zwei Klassenzimmer und drei Gruppenräume für Inklusion, Integration und zur Individualisierung“, lässt sich in der Vorlage für die kommende Sitzung des Technischen Ausschusses lesen. „Fachräume für die Bereiche Musik und Kunst sind überhaupt nicht vorhanden.“ Des Weiteren fehlen ein vorgeschriebener zweiter Unterrichtsraum für Naturwissenschaft, eine Lehrerbücherei, ein Krankenraum und eine Schülerbücherei.

Und das sind noch nicht einmal die Bereiche, die Rektorin Jane Heinichen am meisten Sorgen bereiten. Die Schule weise akute Mängel auf, was den Brandschutz angeht, sagt sie. „Da sind wir in einer sehr schwierigen Situation.“ Sie geht sogar so weit, von einer Gefährdung der Schüler zu sprechen. „Wir erwarten, dass der Brandschutz umgesetzt wird.“

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Raumnot plagt Golden-Bühl-Schule

Umfangreiche Arbeiten sind an der Villinger Golden-Bühl-Schule geplant. Derzeit rücken die Bauarbeiter an, um die Hoffläche und den Eingang neu zu gestalten. Zudem gilt es, in Sachen Brandschutz zu investieren und weitere Räume zu schaffen. Foto: Eich

Umfangreiche Umbauarbeiten stehen in der Villinger Golden-Bühl-Schule an: Da ohnehin eine ganze Menge an Arbeiten in Sachen Brandschutz anstehen, schlägt die Stadtverwaltung vor, in diesem Zuge auch mehr Platz im bestehenden Gebäude zu schaffen. Erste Kostenprognosen gehen von einer Investition von 1,5 Millionen Euro aus. Weiterlesen

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Bauverzögerung wegen Sanierung vieler Schulen

Wegen der hohen Arbeitsbelastung im Amt für Gebäudewirtschaft und Hochbau verzögert sich die Erweiterung der Villinger Südstadtschule.

Beim Schulfest am Wochenende hatte Rektorin Erika Götz ihrem Ärger Luft gemacht, dass sich die Realisierung des Neubaus mit vier Klassenzimmern samt Nebenräumen verschiebt und nicht wie geplant rechtzeitig zum Schuljahresbeginn 2018/19 bereitsteht. Dies bestätigte Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt. Es sei bedauerlich, aber angesichts der langen Liste an Projekten könnten die Mitarbeiter nur eines nach dem anderen umsetzen. Allein in diesem Jahr investiere die Stadt rund 18 Millionen Euro in Schulen, beispielsweise in die Sanierung der Karl-Brachat-Realschule in Villingen und des Gymnasiums am Deutenberg in Schwenningen. Hinzu komme Unerwartetes, so die laufenden Arbeiten in der Klosterringschule, in der die Schäden von dem Brand im Herbst zu beseitigen sind. Das Amt hätte die Baupläne an der Südstadtschule gerne früher umgesetzt. „Alle sind sehr engagiert, aber es sind keine Kapazitäten mehr vorhanden“, beschreibt Madlen Falke die Situation. Im neuen Bauzeitenplan sei eine Fertigstellung Ende des Jahres geplant. Dies habe das Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport auch in engem Kontakt mit der Schulleiterin abgestimmt. Und falls die Schule wieder an ihre räumlichen Grenzen stoße, sei es jederzeit möglich, den Neubau in Holzständerbauweise um ein weiteres Geschoss aufzustocken und so vier weitere Klassenräume zu schaffen. Statisch und gebäudetechnisch sei das Gebäude bereits für ein zusätzliches Stockwerk ausgelegt.

Quelle: Von Schwarzwälder Bote 29.01.2018

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Kontroverse um Villinger Sportplätze: Gutachten abwarten oder gleich erneuern

Gemeinderat beschäftigt sich mit Sportanlagen am Hoptbühl und im Goldenbühl. Breuning und von Mirbach machen Druck. Gemeinderat vertagt Entscheidung ins Frühjahr

Der Sportplatz des Hoptbühlgymnasiums ist seit Monaten aus Sicherheitsgründen für die Schüler gesperrt. Unklar bleibt, bis wann er saniert wird. Bild: Jochen Hahne

Der Sportplatz des Hoptbühlgymnasiums ist seit Monaten aus Sicherheitsgründen für die Schüler gesperrt. Unklar bleibt, bis wann er saniert wird. Bild: Jochen Hahne

Die weitere Nutzung der beiden völlig maroden Sportplätze am Hoptbühl-Gymnasium und der Sportanlage im Goldenbühl an der Berliner Straße sorgte am Mittwoch für eine längere kontroverse Debatte im Gemeinderat. Eine Entscheidung wurde auf Vermittlung von Oberbürgermeister Rupert Kubon erst einmal aufs Frühjahr vertagt.

  • Die Grundsatzfrage: Knackpunkt der Auseinandersetzung war die Frage, ob der Gemeinderat hier sofort eine Entscheidung für eine schnelle Sanierung treffen soll. Oder aber, so wie es der Wunsch des städtischen Sportbeirates und des Sportverbandes Villingen-Schwenningen ist, ersteinmal den objektiven Gesamtbedarf an Sportplätzen in Villingen durch ein Gutachten prüfen lassen. Der Sportbeirat empfahl, das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS), das bereits in Schwenningen eine solche Untersuchung durchführt, mit einem Gutachten aller Sportplätze in Villingen zu beauftragen.
  • Stadt in der Pflicht: Dieser Vorschlag stieß im Gemeinderat auf zum Teil geharnischte Kritik. CDU-Sprecherin Renate Breuning sagte, für die Notwendigkeit, den Schulsportplatz am Hoptbühl-Gymnasium zu sanieren, bedürfe es keines Gutachtens. Der Platz sei aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Anstatt ein weiteres Gutachten zu beauftragen sollte man das Geld nehmen und die Sanierung des Platzes planen. Entschieden gleicher Meinung war Joachim von Mirbach (Grüne), der die Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung einer wütenden Sprachkritik unterzog.

    Hier gehe es nicht um „Wünsche“ der Schulleitung und Eltern, zürnte der pensionierte Gymnasiallehrer, sondern um Pflichten der Stadt. Denn an dieser Schule könne nicht mehr der im Lehrplan geforderte Schulsportunterricht abgehalten werden. „Wir sind hier in der Pflicht als Schulträger“, betonte von Mirbach. Er legte dem OB nahe, den Vorlagenschreiber des Textes in einen „Formulierungskurs“ zu schicken und forderte wie Breuning eine Planungsrate für den Neubau des Sportplatzes in 2018, damit der Platz 2019 fertiggestellt werden kann.

  • Erst analysieren: Oberbürgermeister Rupert Kubon, aber auch Edgar Schurr (SPD) und Cornelia Kunkis-Becker (Grüne), warnten davor, dass sich der Gemeinderat bei der Sportplatzplanung schon wieder über das Votum des Sportbeirates hinwegsetzt. Vor zwei Jahren hatte ein ähnlicher Vorfall zum Rücktritt des gesamten Vorstandes des Sportverbandes geführt. Edgar Schurr riet dringend dazu, in Augenhöhe mit den Vereinen zuerst eine vollständige Bedarfsanalyse in Villingen zu machen ähnlich jener, die gerade für die Schwenninger Sportplätze erhoben werde. Die Stadt könne nicht jedem Verein und jeder Schule alle Wünsche erfüllen. Es gehe darum, Prioritäten festzulegen. Cornelia Kunkis-Becker unterstrich, dass es Ziel des Sportbeirates sei, die Situation der Sportanlagen qualitativ zu verbessern, bei der Unterhaltung aber zu Einsparungen zu kommen. Um dies mit den Vereinen in einem sauberen Verfahren hinzubekommen, brauche man Zeit.
  • Kompromissvorschlag: Stefan Assfalg, der zuständige Amtsleiter, erklärte, im März und April werde das IKPS-Institut sein Gutachten für die Schwenninger Sportplätze den Gemeinderat vorlegen. Dann wäre der geeignete Zeitpunkt gekommen, anschließend durch die Gemeinderatsgremien die Villinger Sportplätze zu besichtigen und zu entscheiden, ob ein neues Gutachten oder aber ein sofortiger Planungsbeschluss für den Hoptbühlsportplatz sinnvoll sei. Nach weiterem Hin und Her schloss sich der Gemeinderat dem Vorschlag des Oberbürgermeisters an, über die Sanierung des Hoptbühlplatzes im Frühjahr nach einer Besichtigung der Villinger Sportplätze zu entscheiden. Es sei ohnehin völlig unrealistisch, sagte Kubon, dass die mit zahlreichen Bauprojekten belasteten technischen Ämter der Stadt schon vor dem Frühjahr eine Planung für den Sportplatz erstellen könnten.
  • Sozialwohnungen auf Sportplatz? Ebenso soll mit der seit Jahren größtenteils brachliegenden Sportanlage im Goldenbühl verfahren werden: Besichtigung und Entscheidung im Frühjahr. Der Sportbeirat der Stadt und der Inline-Hockeysportclub EHC Villingen-Schwenningen wollen, dass der Platz unbedingt erhalten und erneuert wird. Bürgermeister Detlev Bührer wies aber darauf hin, dass der Platz vom Amt für Stadtentwicklung auch als „perfekter Standort“ für eine Bebauung mit Sozialwohnungen betrachtet. Entsprechende Pläne eines Investors sollen ebenfalls im Frühjahr vorgestellt werden. Möglicherweise, so Bührer, müsse die Fläche zwischen Wohnungsbau und Sportplatz auch aufgeteilt werden.

Quelle: Südkurier 14.12.2017

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Und wieder hapert’s an der Kommunikation

Während die Generalsanierung des Gymnasiums am Deutenberg im Zeitplan liegt, muss sich der Schulverbund nebenan weiterhin in Geduld üben: Die längst erforderlichen Sanierungsmaßnahmen gehen nur schleppend voran. Einen kleinen Funken Hoffnung für eine Gesamtlösung gibt es aber.

oto: Kratt Foto: Schwarzwälder-Bote

Foto: Kratt Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Schwenningen. Für Bernd Ellinger, Leiter des Schulverbunds am Deutenberg, ist es eigentlich keine Überraschung mehr gewesen: Die Lieferung der neuen Gefahrengutschränke für Chemikalien, die für die Herbstferien vorgesehen war, verschiebt sich auf das kommende Jahr. „Ich hoffe, dass ich im Januar etwas höre, wann wir genau mit den Schränken rechnen können“, gibt sich der Schulleiter geduldig.

Entsorgen möchte er die Stoffe, die derzeit zwischengelagert werden, daher nicht. Ganz ursprünglich hatte die Stadt die erforderlichen Schränke sogar für die vergangenen Pfingstferien angekündigt. Im Mai hatte Ellinger daraufhin als Sofortmaßnahme eine Dienstanweisung an Schüler und Lehrer ausgesprochen, auf den Gebrauch von Gefahrenstoffen im naturwissenschaftlichen Unterricht zu verzichten. „Fakt ist, dass wir auch im laufenden Schuljahr mindestens ein Dreivierteljahr keinerlei Praxisunterricht mit Gefahrenstoffen machen können“, so Ellinger.

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Quelle: Schwarzwälder Bote 16.12.2017

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In eigener Sache

Nachbereitung GEB- Plenumssitzung 30.11.2017

Wie angekündigt haben wir heute der Verwaltung die sich aus der Sitzung ergebenden offenen Punkte übersendet. Wir werden die Elternvertreter im geschlossenen Berreich dieser HP auf dem laufenden halten!

Danke für Ihre Mitarbeit.
Mit freundlichen Grüßen
Michael Grieshaber

Offene Punkte:

  1. Sofortmaßnahmen bezüglich mangelhafter Brandschutz an der Goldenbühlschule
  2. Fortschritt / Zeitplan Baumaßnahme Südstadtschule
  3. Baulichen Maßnahmen an den Sportstätten der Schulen explizit Außenanlage Gymnasium am Hoptbühl
  4. Wie und insbesondere wann hat die Verwaltung vor mit den Erhebungen zu Sanierungsbedarf/Investitionsbedarf der Schulen (Liste Herr Bonath) umzugehen
  5. Stand der Software bzw. Hardware zur Mensa-Bestellsystem an dem GaH einschließlich Auswirkung auf andere Mensas
  6. Verspäteter Busse im ÖPNV! Was kann oder hat die Verwaltung in dem Zusammenhang getan
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Erweiterung: Baubeginn im Winter

Screenshot-2017-11-17 Villingen-Schwenningen Erweiterung Baubeginn im Winter - Schwarzwälder BoteZwar mit Verzögerungen aber noch in diesem Jahr sollen die Arbeiten für den Erweiterungsbau der Südstadtschule beginnen. Die Fertigstellung ist für kommenden September geplant.

Der Winter kommt in großen Schritten auf die Stadt zu – dennoch ist man bei der Verwaltung optimistisch, dass noch in diesem Jahr mit den Arbeiten für die dringend benötigte Erweiterung der Südstadtschule begonnen werden kann. „Die Arbeiten für den Rohbau sollen Ende November beziehungsweise Anfang Dezember beginnen, sofern die Witterung dies zulässt“, berichtet Madlen Falke, Pressesprecherin der Stadt auf Anfrage des Schwarzwälder Boten. Ursprünglich war geplant, bereits im Herbst anzufangen – man habe die Schule dann darüber informiert, dass es Verzögerungen gibt. Quelle: Von Marc Eich 17.11.2017 Schwarzwälder-Bote

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Neue Fenster für Bickeberg­schule

Screenshot-2017-11-16 Villingen-Schwenningen Neue Fenster für Bickeberg­schule - Schwarzwälder Bote

Als erstes von acht Förderprojekten, welche die Stadt Villingen-Schwenningen im Rahmen des Kommunalen Investitionsgesetzes (KInvFG) vom Bund gefördert bekommt, wurde der Einbau neuer Fenster an der Villinger Bickeberg­schule beendet. Am Schulgebäude wurde ein Teil der alten Fenster durch Energiesparfenster ersetzt.

 

Quelle: Schwarzwälder-Bote 06.11.2017

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