Auch am Schulverbund tut sich endlich etwas

Während am Gymnasium am Deutenberg die Generalsanierung Fahrt aufnimmt, geht es endlich auch am Schulverbund nebenan vorwärts: Die maroden Bodenbeläge sind ausgetauscht. Trotzdem muss noch einiges getan werden, um die Schule zumindest vorübergehend in Schuss zu halten. Auch bei der Kommunikation mit der Stadt.

„Ich bin froh, dass wir einen Schritt nach vorne gemacht haben“, sagt Bernd Ellinger, Leiter des Schulverbunds am Deutenberg, beim Blick auf den neuen roten Linoleumboden. Die Erneuerung des Belags stand bereits seit mehreren Jahren auf der Sanierungsliste des Schulverbunds ganz oben.

Nun wurde er in den ersten Wochen der Schulferien von einer Fachfirma erneuert – allerdings nicht überall im Gebäude. Im Vorhinein habe er einen Plan erstellt und diejenigen Flächen, die mitunter bedingt durch Flecken auf jeden Fall ausgetauscht werden mussten, rot markiert, erläutert der Schulleiter.

Quelle: Von Mareike Kratt 05.09.2017 Schwarzwälder-Bote

facebookmail

Klosterringschule wird längerfristig zur Baustelle

Umbau zur Ganztagsschule beginnt demnächst im laufenden Unterrichtsbetrieb. Dann kommt der Brandschutz. Zwei bis drei Jahre Bauzeit. Zeit der Sommerferien wurde nicht genutzt

In diesem mittelalterlichen Klosterraum wird die künftige Küche für die Schüler der Klosterringschule und der Sprachheilschule eingerichtet, erläutert Architektin Cornelia Gärtner vom Hochbauamt der Stadt. Der Boden wird ein Meter höher verlegt. Bild: Jochen Hahne

Schüler und Lehrer der Klosterringschule und der Sprachheilschule müssen in den nächsten zwei, drei Jahren mit einer umfassenden Bautätigkeit während des laufenden Schulbetriebs leben. Geplant ist der Ausbau zur Ganztagsschule, die Brandschutz-Modernisierung und die Erneuerung der Hauselektrik. Die Bauarbeiten beginnen erst jetzt, nach dem die Sommerferien weitgehend verstrichen sind.

  • Zeit zu knapp: Aufgrund der komplexen Planung des Millionen-Projekts, so äußerte Architektin Cornelia Gärtner vom städtischen Hochbauamt, sei es nicht gelungen, mit den Bauarbeiten schon früher zu starten. Aufgegeben wurde auch der ursprüngliche Ansatz, die einst von der Stadtharmonie Villingen genutzten Proberäume im Obergeschoss des Turnhallen-Gebäudes der Klosterringschule rechtzeitig zum Schuljahresbeginn für die geplante Ganztages-Betreuung der Schüler herzurichten. Dafür habe die Zeit seit der Genehmigung der Ganztagsschule im Februar einfach nicht ausgereicht.
  • Provisorium: Daher wird nun im Schulgebäude ein „provisorischer Ganztagesbereich“ eingerichtet. Vier Klassenzimmer im Erdgeschoss sowie ein Hausmeisterzimmer wurden geräumt, um dort die Mädchen und Buben auch nachmittags betreuen zu können. Rund 70 Kinder sind angemeldet. Die Betreuung außerhalb des Unterrichts wird durch pädagogisches Fachpersonal geleistet, das im Wesentlichen bisher im Johanna-Schwer-Kinderhort gearbeitet hat. Wie berichtet, wird der Hort aufgelöst und das Personal in die Schule umgesetzt.

    Konkret werden zum Schulbeginn drei Fachkräfte vom ehemaligen Kinderhort sowie eine weitere Fachkraft von anderer Stelle die Ganztagesbetreuung in der Schule leisten, teilt die Stadt mit. Nächste Woche ist Umzug: Die Einrichtung aus dem Johanna-Schwer-Hort wird nächste Woche in die Klosterringschule verlagert.

Weiterlesen

facebookmail

Amok-System: Pilotprojekt an Friedensschule

Das Thema Amok-Alarm an Schulen ist spätestens seit dem Vorfall in Winnenden präsent. Es wurden Schutzkonzepte, Notfallpläne und sämtliche Vorkehrungen ausgetüftelt. Doch umgesetzt wurde bislang recht wenig davon. Vor allem nicht an den stätischen Schulen in Villingen-Schwenningen.

Foto: Ilia Shcherbakov/Fotolia.com

In der Gemeinderatsitzung am Mittwoch, 26. Jui (16 Uhr, Neue Tonhalle) steht das Thema wieder einmal auf der Tagesordnung. Denn die Leitungen der Ämter für Jugend, Bildung, Integration und Soziales (JuBIS) sowie Gebäudewirtschaft und Hochbau (GHO) haben ein Konzept hierzu entwickelt.

Das Pilotprojekt soll die Friedensschule in Schwenningen werden. Hier soll ein Notfall- und Gefahren-Sprechanlagen-System (NGRS) installiert und in die Brandmeldeanlage integriert werden. Im Gegensatz zur grundsätzlichen Installation solcher Anlagen, hat das Testobjekt den Vorteil, dass es kostengünstiger ist. Denn bestehende Leitungen können genutzt werden, die Anlage ist auch bei Stromausfall noch 30 Minuten aktiv, Rauch- und Amok-Warnmelder liegen nebeneinander und es ist nur ein Wartungsvertrag für Brand- und Amokmeldeanlage notwendig. Sollte sich dieses System bewähren, sollen alle städtischen Schulen nach und nach – vorrangig im Zuge von Renovierungen und Brandschutzmaßnahmen – mit einem NGRS ausgestattet werden.

Quelle: Schwarzwälder-Bote Von Michael Pohl 21.07.2017

facebookmail

Amok-Warnsysteme für alle Schulen in Villingen-Schwenningen

Die Stadt rechnet mit hohen Kosten und will die Anlagen deshalb nach und nach installieren. Zehn von 23 Schulen stehen dabei auf einer Prioritätenliste, erst bei einer Schule wurde eine derartige Anlage überhaupt eingebaut.

Völlig veraltet ist Lautsprecheranlage im Gymnasium am Romäusring, die hier von Rektor Matthias Reuther betätigt wird. Auch hier soll ein neues Amokwarnsystem installiert werden. Bild: Jochen Hahne | Bild: Jochen Hahne

Um die Ausstattung städtischer Schulen mit Notfall- und Gefahren-Reaktions-Systemen (NGRS), umgangssprachlich auch Amok-Warnsysteme genannt, ging es dieser Tage im Technischen Ausschuss. Die zuständigen Ämter hatten hierzu ein Konzept entwickelt, das zur Vorlage kam. Die Schulen sollen, so die Vorlage, dabei Zug um Zug mit einem solchen System ausgerüstet werden. Grundsätzlich sollen bei Schulen Knaufzylinder in den Klassenräumen eingebaut werden, damit die Räume im Gefahrenfall von innen verschlossen werden können.

Stefan Assfalg, der Leiter des Amtes für Jugend, Bildung und Soziales, verdeutlichte allerdings, dass es bisher keine verpflichtenden gesetzlichen Bestimmungen gebe. Lediglich Hinweise zur Amokprävention habe das Innenministerium veröffentlicht. Sicher sei nur, so ergänzte Assfalg, dass man hier, wie beim Brandschutz, viel Geld ausgeben könne. Allerdings, so betont es die Vorlage, müssten auch größere Kindertagesstätten bei der Planung berücksichtigt werden. Quelle: Südkurier Uwe Spille 19.07.2017

facebookmail

Gartenschule kann jetzt aufatmen

Der Umbaustopp für die Gartenschule ist vom Tisch. Die Verwaltung hat nachgebessert und die Mehrheit des Gemeinderates überzeugt. Die Kostensteigerung der Gesamtmaßnahme liegt jetzt bei 2,87 Prozent,
sprich 110 000 Euro.

„Es geht voran, wir freuen uns“, meinte eine sichtlich erleichterte Gartenschulrektorin Peggy Müller nach der Sitzung. Sie war zusammen mit dem Elternbeiratsvorsitzenden Stefan Storz und der Elternvertreterin der Ganztagsschule, Juliane Schartel, in die Neue Tonhalle gekommen, um die Debatte zu verfolgen. Wie berichtet, hat der Technische Ausschuss vergangene Woche die Vergabe für die Rohbauarbeiten gekippt, wegen der Kostensteigerung von rund 90 Prozent auf knapp 800 000 Euro.

Quelle: Von Sabine Streck 29.06.2017 Schwarzwälder Bote

facebookmail

Stadträte genehmigen Millionen-Projekte

Weg frei für Ausbau der Südstadtschule, den Umbau der Klosterringschule als Ganztagesschule und den Neubau des Kindergartens Wilhelmpflege

Ohne jede Diskussion hat der Gemeinderat am Mittwochabend den Weg freigemacht für einige Großprojekte im Schul- und Kindergartenbereich: Grünes Licht gaben die Stadträte für die lange diskutierte Erweiterung der Villinger Südstadtschule. Für 1,7 Millionen Euro soll ein Holzbau mit vier Klassenzimmern im Hof der Schule gebaut werden. Der Vorteil an dieser Bauweise, so Dieter Kleinhans vom Amt für Gebäudewirtschaft: „Wir können auch im Winter bauen.“ So sei es realistisch, dass die Schule den Erweiterungsbau im Schuljahr 2018/2019 nutzen kann. Einstimmig beschlossen haben die Stadträte auch den Umbau der Klosterring-Schule zur Ganztagesschule, gleichzeitig erfolgt eine notwendige brandschutztechnische Ertüchtigung. Kalkuliert sind hierfür 1,5 Millionen Euro.

3,85 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau des Kindergartens Wilhelmpflege in Schwenningen, der künftig sechs Gruppen beherbergen kann und in kirchlicher Trägerschaft geführt wird. Da es sich aber um ein städtisches Gebäude handelt, übernimmt die Stadt die Investionskosten zu 100 Prozent. Quelle: Südkurier Claudia Hoffmann 29.06.2017

facebookmail

Heute fällt Schicksals-Entscheidung

Ob die Gartenschule im alten Feuerwehrgerätehaus tatsächlich eine Zukunft hat, wird heute im Gemeinderat entschieden.

Die CDU-Fraktion und die der Freien Wähler hat (wie berichtet) in der vergangenen Woche signalisiert, dass sie aufgrund der 90-prozentigen Kostensteigerung für den Rohbau das ganze Projekt kippen wollen.

Renate Breuning (CDU) geht davon aus, dass die Verwaltung heute kein adäquates Angebot vorlegen könne, etwa mit einer Kostensteigerung von nur zehn Prozent. Also bleibe es bei einer Ablehnung. Die große Mehrheit ihrer Fraktion – mit Ausnahme von ein bis zwei Stimmen – werde sich gegen die Arbeitsvergabe aussprechen. Klaus Martin, Pressesprecher der CDU-Fraktion, kann sich auch nichts vorstellen, was die Verwaltung noch liefern könnte. „Das Kind ist in den Brunnen gefallen.“ Es sei auch nicht erkennbar, dass es in anderen Gewerken zu Einsparungen komme, die den großen Batzen auffangen könnten. Jetzt müsse die Verwaltung kreativ sein und Vorschläge bringen, wo ein Neubau für die Schule gebaut werden könne.

Der Neubau bleibe eben die bessere Lösung, das werde jetzt bestätigt, meinte auch Renate Breuning. Die Stadt kämpfe bereits gewaltig mit der Sanierung des Deutenberggymnasiums, „da wollen wir nicht noch eine solche Baustelle haben.“ Die Argumente von Rainer Beha, dem geschäftsführenden Rektor für Grund-, Haupt- und Sonderschulen, nehme sie sehr ernst, aber sie fühle sich nicht verantwortlich. Dies sei Sache der Verwaltung. Beha hatte am Dienstag gegenüber dem Schwarzwälder Boten gesagt, dass bei einem Baustopp der Ganztagsschulbetrieb in der Gartenschule auf dem Abstellgleis stehe. Wenn die Umbauten nicht weiter gehen, sei das ganze Konzept hinfällig.

Von Sabine Streck 28.06.2017 Schwarzwaelder-bote

 

facebookmail

Ganztagsschulbetreuung hinfällig

Die Schulmensa im alten Feuerwehrgerätehaus soll einmal so aussehen. Ob es soweit kommt, hat der Gemeinderat in der Hand. Grafik: Ehrath Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Ganztagsschulbetrieb in der Gartenschule sei nicht mehr umsetzbar, meint Rainer Beha, geschäftsführender Rektor für Grund-, Haupt- und Sonderschulen, wenn der Gemeinderat am Mittwoch einen Rückzieher beim Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses macht. Seit Dezember 2015 wähnte sich die Gartenschule in Gewissheit, dass die seit gut zehn Jahren bestehenden Platzprobleme bald ein Ende haben werden. Damals hatte der Gemeinderat mit 23 zu 15 Stimmen für den Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses zu Schulzwecken gestimmt. Quelle: Von Sabine Streck 27.06.2017 Schwarzwälder-Bote

facebookmail

CDU und Freie Wähler fordern Projektstopp für die Gartenschule

Das Rohbau-Gewerk liegt 90 Prozent über der städtischen Kostenberechnung. Kritiker fordern Umplanung für einen Neubau. Andere Fraktionen wollen die finanzielle Kröte schlucken und keine weitere Bauverzögerung.

Um die Erweiterung der Schwenninger Gartenschule gibt es erneut politischen Zwist. Bild: Hahne

… Nicht gar so dramatisch bewertete Andreas Flöß (Freie Wähler) die Lage. Die Gewerke Rohbau und Zimmererarbeiten seien „am schwersten zu kalkulieren“. Wenn die anderen Gewerbe im Kostenrahmen blieben, läge die Überschreitung bei unter zehn Prozent. Damit käme die Stadt mit einem blauen Auge davon. Allerdings forderte er das Hochbauamt auf, bis zur Gemeinderatsitzung am Mittwoch zu überprüfen, ob die Kostenkalkulationen für die weiteren Arbeitsvergaben stichhaltig sind oder weitere Risiken vorliegen. Dies werde geschehen, versprach Baubürgermeister Detlev Bührer.

Die anderen Fraktionssprecher wehrten sich gegen einen Projektstopp. „Wir können jetzt nicht in ein neues Projekt einsteigen. Der Schule tun wir damit keinen Gefallen“, sagte Bernd Lohmiller (SPD) und rief dazu auf, „die Kröte zu schlucken“. Auch Helga Baur (Grüne) warnte: „Wir können das nicht stoppen. Eltern, Lehrer und Schüler trifft der Schlag.“ Marcel Klinge (FDP) betonte, eine Zeitverzögerung durch eine Neuplanung sei der Schule nicht zumutbar. Der Gemeinderat habe bei der Schule eine Erwartungshaltung geweckt, dass jetzt zügig gebaut werde. „Wir sollten unser Wort gegenüber der Schule halten.“ Und: „Wir wissen nicht, ob wir in einem Jahr mit einem Neubau nicht genauso dastehen wie jetzt.“ Am Ende lehnte der Ausschuss die Auftragsvergaben ab. Die Fortsetzung der Debatte folgt nächste Woche im Gemeinderat. Quelle: Eberhard Stadler Südkurier 20.06.2017

 

facebookmail

Notmaßnahme am Schulverbund Deutenberg: Rektor verhängt ein Chemikalien-Verbot

Noch immer fehlen die notwendigen Gefahrgutschränke an der größten Schule der Stadt. Hochbauamt kommt mit den vereinbarten Sofortmaßnahmen an der Schule nicht voran.

Notdürftig sind die Chemikalien der Schule für den Chemieunterricht untergebracht.

Ein halbes Jahr ist es her, dass die Schulleitung und die Eltern mit Nachdruck auf die desolate Ausstattung der Realschule und Werkrealschule am Deutenberg aufmerksam gemacht haben. Die größte Bildungsstätte der Doppelstadt mit fast 1000 Schülern befindet sich in einem stark verlotterten Zustand. Stadträte schlugen Alarm, die Stadt versprach Verbesserungen. Umgesetzt wurde, so ergab jetzt eine Nachfrage des SÜDKURIER, bisher nichts. Schulleiter Bernd Ellinger sah sich am Dienstag genötigt, mit sofortiger Wirkung die Verwendung von Chemikalien im Unterricht zu untersagen. Denn noch immer fehlen die vorgeschriebenen Gefahrgutschränke an der Schule. Quelle: Südkurier 19.05.2017 Eberhard Stadler

facebookmail