Gartenschule kann jetzt aufatmen

Der Umbaustopp für die Gartenschule ist vom Tisch. Die Verwaltung hat nachgebessert und die Mehrheit des Gemeinderates überzeugt. Die Kostensteigerung der Gesamtmaßnahme liegt jetzt bei 2,87 Prozent,
sprich 110 000 Euro.

„Es geht voran, wir freuen uns“, meinte eine sichtlich erleichterte Gartenschulrektorin Peggy Müller nach der Sitzung. Sie war zusammen mit dem Elternbeiratsvorsitzenden Stefan Storz und der Elternvertreterin der Ganztagsschule, Juliane Schartel, in die Neue Tonhalle gekommen, um die Debatte zu verfolgen. Wie berichtet, hat der Technische Ausschuss vergangene Woche die Vergabe für die Rohbauarbeiten gekippt, wegen der Kostensteigerung von rund 90 Prozent auf knapp 800 000 Euro.

Quelle: Von Sabine Streck 29.06.2017 Schwarzwälder Bote

facebookmail

Stadträte genehmigen Millionen-Projekte

Weg frei für Ausbau der Südstadtschule, den Umbau der Klosterringschule als Ganztagesschule und den Neubau des Kindergartens Wilhelmpflege

Ohne jede Diskussion hat der Gemeinderat am Mittwochabend den Weg freigemacht für einige Großprojekte im Schul- und Kindergartenbereich: Grünes Licht gaben die Stadträte für die lange diskutierte Erweiterung der Villinger Südstadtschule. Für 1,7 Millionen Euro soll ein Holzbau mit vier Klassenzimmern im Hof der Schule gebaut werden. Der Vorteil an dieser Bauweise, so Dieter Kleinhans vom Amt für Gebäudewirtschaft: „Wir können auch im Winter bauen.“ So sei es realistisch, dass die Schule den Erweiterungsbau im Schuljahr 2018/2019 nutzen kann. Einstimmig beschlossen haben die Stadträte auch den Umbau der Klosterring-Schule zur Ganztagesschule, gleichzeitig erfolgt eine notwendige brandschutztechnische Ertüchtigung. Kalkuliert sind hierfür 1,5 Millionen Euro.

3,85 Millionen Euro investiert die Stadt in den Neubau des Kindergartens Wilhelmpflege in Schwenningen, der künftig sechs Gruppen beherbergen kann und in kirchlicher Trägerschaft geführt wird. Da es sich aber um ein städtisches Gebäude handelt, übernimmt die Stadt die Investionskosten zu 100 Prozent. Quelle: Südkurier Claudia Hoffmann 29.06.2017

facebookmail

Heute fällt Schicksals-Entscheidung

Ob die Gartenschule im alten Feuerwehrgerätehaus tatsächlich eine Zukunft hat, wird heute im Gemeinderat entschieden.

Die CDU-Fraktion und die der Freien Wähler hat (wie berichtet) in der vergangenen Woche signalisiert, dass sie aufgrund der 90-prozentigen Kostensteigerung für den Rohbau das ganze Projekt kippen wollen.

Renate Breuning (CDU) geht davon aus, dass die Verwaltung heute kein adäquates Angebot vorlegen könne, etwa mit einer Kostensteigerung von nur zehn Prozent. Also bleibe es bei einer Ablehnung. Die große Mehrheit ihrer Fraktion – mit Ausnahme von ein bis zwei Stimmen – werde sich gegen die Arbeitsvergabe aussprechen. Klaus Martin, Pressesprecher der CDU-Fraktion, kann sich auch nichts vorstellen, was die Verwaltung noch liefern könnte. „Das Kind ist in den Brunnen gefallen.“ Es sei auch nicht erkennbar, dass es in anderen Gewerken zu Einsparungen komme, die den großen Batzen auffangen könnten. Jetzt müsse die Verwaltung kreativ sein und Vorschläge bringen, wo ein Neubau für die Schule gebaut werden könne.

Der Neubau bleibe eben die bessere Lösung, das werde jetzt bestätigt, meinte auch Renate Breuning. Die Stadt kämpfe bereits gewaltig mit der Sanierung des Deutenberggymnasiums, „da wollen wir nicht noch eine solche Baustelle haben.“ Die Argumente von Rainer Beha, dem geschäftsführenden Rektor für Grund-, Haupt- und Sonderschulen, nehme sie sehr ernst, aber sie fühle sich nicht verantwortlich. Dies sei Sache der Verwaltung. Beha hatte am Dienstag gegenüber dem Schwarzwälder Boten gesagt, dass bei einem Baustopp der Ganztagsschulbetrieb in der Gartenschule auf dem Abstellgleis stehe. Wenn die Umbauten nicht weiter gehen, sei das ganze Konzept hinfällig.

Von Sabine Streck 28.06.2017 Schwarzwaelder-bote

 

facebookmail

Ganztagsschulbetreuung hinfällig

Die Schulmensa im alten Feuerwehrgerätehaus soll einmal so aussehen. Ob es soweit kommt, hat der Gemeinderat in der Hand. Grafik: Ehrath Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Ganztagsschulbetrieb in der Gartenschule sei nicht mehr umsetzbar, meint Rainer Beha, geschäftsführender Rektor für Grund-, Haupt- und Sonderschulen, wenn der Gemeinderat am Mittwoch einen Rückzieher beim Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses macht. Seit Dezember 2015 wähnte sich die Gartenschule in Gewissheit, dass die seit gut zehn Jahren bestehenden Platzprobleme bald ein Ende haben werden. Damals hatte der Gemeinderat mit 23 zu 15 Stimmen für den Umbau des alten Feuerwehrgerätehauses zu Schulzwecken gestimmt. Quelle: Von Sabine Streck 27.06.2017 Schwarzwälder-Bote

facebookmail

CDU und Freie Wähler fordern Projektstopp für die Gartenschule

Das Rohbau-Gewerk liegt 90 Prozent über der städtischen Kostenberechnung. Kritiker fordern Umplanung für einen Neubau. Andere Fraktionen wollen die finanzielle Kröte schlucken und keine weitere Bauverzögerung.

Um die Erweiterung der Schwenninger Gartenschule gibt es erneut politischen Zwist. Bild: Hahne

… Nicht gar so dramatisch bewertete Andreas Flöß (Freie Wähler) die Lage. Die Gewerke Rohbau und Zimmererarbeiten seien „am schwersten zu kalkulieren“. Wenn die anderen Gewerbe im Kostenrahmen blieben, läge die Überschreitung bei unter zehn Prozent. Damit käme die Stadt mit einem blauen Auge davon. Allerdings forderte er das Hochbauamt auf, bis zur Gemeinderatsitzung am Mittwoch zu überprüfen, ob die Kostenkalkulationen für die weiteren Arbeitsvergaben stichhaltig sind oder weitere Risiken vorliegen. Dies werde geschehen, versprach Baubürgermeister Detlev Bührer.

Die anderen Fraktionssprecher wehrten sich gegen einen Projektstopp. „Wir können jetzt nicht in ein neues Projekt einsteigen. Der Schule tun wir damit keinen Gefallen“, sagte Bernd Lohmiller (SPD) und rief dazu auf, „die Kröte zu schlucken“. Auch Helga Baur (Grüne) warnte: „Wir können das nicht stoppen. Eltern, Lehrer und Schüler trifft der Schlag.“ Marcel Klinge (FDP) betonte, eine Zeitverzögerung durch eine Neuplanung sei der Schule nicht zumutbar. Der Gemeinderat habe bei der Schule eine Erwartungshaltung geweckt, dass jetzt zügig gebaut werde. „Wir sollten unser Wort gegenüber der Schule halten.“ Und: „Wir wissen nicht, ob wir in einem Jahr mit einem Neubau nicht genauso dastehen wie jetzt.“ Am Ende lehnte der Ausschuss die Auftragsvergaben ab. Die Fortsetzung der Debatte folgt nächste Woche im Gemeinderat. Quelle: Eberhard Stadler Südkurier 20.06.2017

 

facebookmail

Notmaßnahme am Schulverbund Deutenberg: Rektor verhängt ein Chemikalien-Verbot

Noch immer fehlen die notwendigen Gefahrgutschränke an der größten Schule der Stadt. Hochbauamt kommt mit den vereinbarten Sofortmaßnahmen an der Schule nicht voran.

Notdürftig sind die Chemikalien der Schule für den Chemieunterricht untergebracht.

Ein halbes Jahr ist es her, dass die Schulleitung und die Eltern mit Nachdruck auf die desolate Ausstattung der Realschule und Werkrealschule am Deutenberg aufmerksam gemacht haben. Die größte Bildungsstätte der Doppelstadt mit fast 1000 Schülern befindet sich in einem stark verlotterten Zustand. Stadträte schlugen Alarm, die Stadt versprach Verbesserungen. Umgesetzt wurde, so ergab jetzt eine Nachfrage des SÜDKURIER, bisher nichts. Schulleiter Bernd Ellinger sah sich am Dienstag genötigt, mit sofortiger Wirkung die Verwendung von Chemikalien im Unterricht zu untersagen. Denn noch immer fehlen die vorgeschriebenen Gefahrgutschränke an der Schule. Quelle: Südkurier 19.05.2017 Eberhard Stadler

facebookmail

Hoptbühl-Gymnasium: Risse und Löcher auf Sportplatz

Ein Verbotsschild prangt ab Mittwoch am Schulsportplatz des Gymnasiums am Hoptbühl in Villingen. Der Schulsport ist mit Hinweis auf die Gefahren, die auf dem Gelände lauern, untersagt. Das teilte Stefan Assfalg, Leiter des Amts für Jugend, Bildung, Integration und Sport, dem Technischen Ausschuss in seiner Sitzung am Dienstag mit.

Quelle: Von Martina Zieglwalner 17.05.2017 Schwarzwälder-Bote

facebookmail

Südstadtschule lechzt nach mehr Platz

Ausschuss bringt Planung für Neubau auf den Weg, Fertigstellung soll Mitte 2018 sein. Schule muss erstmals Kinder abweisen, da nur Platz für drei erste Klassen da ist.

Erstklässler in ihrem Klassenzimmer im Kellergeschoss der Südstadtschule: Hier ist mit viel Liebe zum Detail ein Werkraum in ein Klassenzimmer umgewandelt worden. Die Platznot soll durch einen Neubau im Hof entschärft werden. | Bild: Jochen Hahne

Die Südstadtschule in Villingen hat für das neue Schuljahr so viele Anmeldungen, dass erstmals Schüler abgelehnt werden mussten. „Das schmerzt uns sehr“, so Rektorin Erika Götz. Anmeldungen hat es für vier Klassen gegeben – dazu reicht aber der Platz nicht, in der Südstadtschule herrscht akute Raumnot und es gibt nur Räume für drei Klassen. Abhilfe schaffen soll ein Neubau im Hof mit Platz für vier Klassenzimmer. Der Technische Ausschuss hat am Dienstag mit der Vergabe der ersten Planungsleistungen den Weg dafür geebnet. „Aber es dauert auf jeden Fall bis zum Schuljahr 2018/2019, bis wir da mit einer Entlastung rechnen können“, so Konrektor Elmar Dressel. Früher sei der Neubau nicht fertig. Die Schule hatte gehofft, bereits für das nächste Schuljahr mehr Platz zur Verfügung zu haben. Quelle: Südkurier Claudia Hoffmann

facebookmail

Ausbau der Schulen geht voran

Die Planungen für den Neubau und die Erweiterung der Villinger Südstadtschule um vier Klassenräume gehen voran. Die Entwurfsphase des Amts für Gebäudewirtschaft und Hochbau sei nahezu abgeschlossen, heißt es in den Unterlagen für die Sitzung des Technischen Ausschusses am Dienstag, 28. März, ab 17 Uhr im Schwenninger Rathaus. Nun gilt es, für die Vorbereitung des Projektbeschlusses einen Tragwerksplaner zu beauftragen. Auch der Umbau der Klosterringschule für die Ganztagsbetreuung nimmt Gestalt an. Auf der Tagesordnung steht der Projektbeschluss für den ersten Bauabschnitt samt Mensa und Ausgabeküche in einem Kostenrahmen von 990 000 Euro. In dem Betrag enthalten ist auch der Brandschutz für diese Räume. Quelle: Von Schwarzwälder-Bote 21.03.2017

facebookmail

Karl-Brachat Realschule in Villingen wird saniert

Stadt investiert 2017/18 rund 1,9 Millionen Euro in den Brandschutz im Gebäude 2 der Karl-Brachat-Schule.

Viel Geld kostet die Brandschutzsanierung der Karl-Brachat-Realschule. Dieses und nächstes Jahr wird die Stadt rund 1,9 Millionen Euro in die Sanierung des Realschul-Gebäudes 2 stecken, das an der Ecke Josefsgasse/Schulgasse steht.

Der Gemeinderat stimmte am Mittwoch der Sanierung einstimmig zu. Die Durchführung der Sanierung und der Brandschutzmaßnahmen soll analog zu der im vergangenen Jahr beendeten Sanierung des Hauptgebäudes (Haus 1) erfolgen.

Die Sanierung läuft bei vollem Schulbetrieb. Unter anderem vorgesehen ist die Ertüchtigung des ersten Rettungsweges, der Einbau eines zweiten Rettungsweges, die Bildung von Brandabschnitten, der Einbau von Rauch- und Brandschutztüren, der Einbau einer Brandmeldeanlage, die Modernisierung der Haustechnik sowie funktionale Verbesserungen für den Schulbetrieb. Die Sanierung wird über die Jahre 2017 und 2018 gestreckt. In diesem Jahr sollen knapp 800 000 Euro investiert werden, nächstes Jahr eine Million. Quelle: Südkurier 17.03.2017 Eberhard Stadler

facebookmail