„Kostenfreiheit der Schülerbeförderung“

Initiative „Eltern für Elternrechte in Baden-Württemberg“,

mit der Bitte um Verteilung an alle Ihnen bekannten Betroffenen (Eltern von Fahrschülern in Baden-Württemberg) und interessierte Unterstützer.

Schreiben-Schülerbeförderung

Ihr Team der Initiative „Eltern für Elternrechte in Baden-Württemberg“
www.elternrechte-bw.de

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Eltern sehen Gymnasien vernachlässigt

Aus Sicht der Elternvertreter steckt die Landesregierung zu wenig Geld in die Gymnasien. Im Kultusministerium sieht man das anders.

Der frisch wiedergewählte Chef des Landeselternbeirats (LEB), Carsten Rees, wirft der Regierung vor, die Gymnasien im Land zu vernachlässigen. „Die Gymnasialeltern werden sich das nicht mehr lange gefallen lassen“, sagte Rees am Donnerstag. Als Beispiel nannte er die Forderung nach „Abitur im eigenen Takt“, bei dem die Schüler nicht wie bisher auf den acht- beziehungsweise neunjährigen Weg zur Reifeprüfung festgelegt sind, sondern selbst bestimmen können, wie lange sie brauchen.

Quelle: SWR-Aktuell 27.4.2017, 17.26

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Kleinstgrundschulen droht das Aus

Die Grundschüler im Südwesten werden wieder mehr, ihre Lehrer weniger. Foto: dpa

An den 2500 Grundschulen in Baden-Württemberg sind die Lehrer knapp. Die Lage könnte sich noch verschärfen. Die Kultusministerin stellt jetzt kleine Schulen und den Fremdsprachenunterricht ab Klasse eins auf den Prüfstand.

Quelle: Von Renate Allgöwer 

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VS-Schulproblem wohl hausgemacht

Staatliches Schulamt steuert Verteilung der Schüler in der Doppelstadt: Ungleiche Nachfrage nach Wegfall der Grundschulbezirke

– Alle Kinder, die ab September in Villingen eine Grundschule besuchen wollen, haben einen Platz bekommen – allerdings nicht immer in ihrer Wunschschule. Nach der Aufhebung der Grundschulbezirke mussten für das kommende Schuljahr erstmals die Schülerströme unter Regie des Staatlichen Schulamtes gelenkt werden. In Schwenningen ist der Prozess noch nicht abgeschlossen, hier läuft die Verteilung noch.

Grundschulbezirke abgeschafft: Mit der Abschaffung der Grundschulbezirke stelle die Doppelstadt eine Ausnahme dar, erklärt die Leiterin des Staatlichen Schulamtes, Sabine Rösner, auf Nachfrage. Der Gemeinderat hat vor einiger Zeit entschieden, die Stadt in drei große Bezirke, Villingen, Schwenningen und die Ortschaften, aufzuteilen. Hintergrund der Entscheidung: Eltern, die ihre Kinder nicht auf eine Ganztagsschule schicken wollen, sollten eine Auswahlmöglichkeit haben. „Auch können sie sich bei der großen Vielfalt der unterschiedlichen Schultypen und Profile frei entscheiden“; erklärt die Pressesprecherin der Stadt, Madlen Falke. Durch den Wegfall der Grundschulbezirke könne man die Bedürfnisse der Eltern und Schüler besser berücksichtigen. Quelle: Südkurier 31.03.2017 Claudia Hoffmann

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Südstadtschule muss Erstklässler abweisen

Die Raumnot wird immer prekärer, doch der Erweiterungsbau lässt noch eineinhalb Jahre auf sich warten. Die Eltern haben eine Unterschriftenaktion initiiert.

Ihre Schule platzt aus allen Nähten: Die Schüler der Südstadtschule freuen sich auf den Erweiterungsbau und das Ende der Raumnot. Bild: Jochen Hahne | Bild: Jochen Hahne

Die Raumnot an der Südstadtschule hat für einige Kinder jetzt traurige Folgen: Rund 15 künftige Erstklässler musste Rektorin Erika Götz jüngst abweisen. Weil im Schulgebäude der Platz fehlt, wird es im Herbst an der Villinger Grundschule nur drei erste Klassen geben – gefüllt nahezu bis zum Klassenteiler. Unterdessen kämpfen die Eltern der Südstadtschüler mit einer Unterschriftenaktion dafür, die Realisierung des Erweiterungsbaus doch noch zu beschleunigen. Doch ihre Chancen stehen offenbar schlecht. Quelle: Südkurier Tatjana Burger 04.03.2017

 

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Kurze Beine, leere Klassen

Bildung Kleine Grundschulen gelten als teuer und pädagogisch fragwürdig. Noch haben sie eine Bestandsgarantie. Doch wie lange gilt die noch?

… Die Episode aus dem KreisIMG_1253
Heidenheim wirft ein Schlaglicht
auf ein Thema, das bald neue
Brisanz bekommen dürfte: Jede
zehnte Grundschule im Südwesten
ist zu klein. 244 der landesweit
rund 2400 Grundschulen
zählt das Kultusministerium zur
Kategorie „wenig gegliedert“. Das
heißt, dort gibt es weniger als
eine Klasse pro Jahrgangsstufe,
Kinder müssen altersgemischt
unterrichtet werden. Für viele Experten gelten die Mini-Schulen
als teuer und pädagogisch fragwürdig. …

Quelle: Von Roland Müller und Günter Trittner NQ 21.02.2017

 

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„Die Musikerziehung ist konkret gefährdet“: Musiklehrer über Politik an Ganztagsschulen verstimmt

Markus Hebsacker, Regionalvorsitzender des Tonkünstlerverbandes, fordert ein Umdenken bei den Ganztagsschulen, um die Musikausbildung zu retten. Die Schulen fordern ihrerseits ein Umdenken bei den Musikschulen.

Das sagt der Musiker:

Wo sind die Musikschüler geblieben? Markus Hebsacker, Regionalvorsitzender des Tonkünstlerverbandes, befürchtet, dass die Musikausbildung in Zeiten von G8 und Ganztagsschulen leidet. Bild: Greiner

Wirtschaftliche Probleme sind nicht zu verhehlen. „Wenn ich nur noch Schüler ab 16.30 Uhr aufnehmen kann, kann ich irgendwann keinen Raum mehr finanzieren“, sagt Hebsacker. Und noch etwas stört ihn: Die meisten Schüler seien vom Schulalltag abends schon so platt, nur die motiviertesten würden noch durchhalten. …

Das sagen die Schulen:

400 Meter sind es vom Gymnasium am Romäusring bis zur Musikschule von Markus Hebsacker in der Thomasgasse. Und das sind genau 400 Meter zu viel. „Mit der Anmeldung zur Ganztagsschule erfolgt die Schulpflicht“, sagt Jane Heinichen, Schulleiterin der Golden-Bühl-Schule. …

Sabine Rösner, Leiterin des Schulamtes in Donaueschingen, ist die Diskussion nicht unbekannt. 2014 habe man genau darum eine Vereinbarung geschlossen, deren Ziel es war, Kooperationen zwischen Schulen uns außerschulischen Verbänden zu intensivieren. „Auch der Landesverband der Musikschulen hat die Vereinbarung unterschrieben“, sagt Rösner. Integrieren, sagt sie, wäre die Lösung. Allerdings eine, die man sich leisten können muss. Denn die Angebote an der Ganztagsschule müssen kostenfrei sein. Jeder muss daran teilnehmen können. Dass sich etwas ändern muss, weiß auch Rösner. „Es kann nicht mehr jeder nur für sich arbeiten – Schule, Verein, Musiklehrer.“ Beim Ganztagsgipfel im Mai soll auch das ein Thema sein.

Quelle: Südkurier 14.02.2017

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Elterninitiativen aus Baden-Württemberg fordern zum Ganztagsausbau: Vielfalt statt Einfalt!

Als aktive Eltern und Initiativen im „Bündnis Aktive Eltern für Gute Grundschule Baden-Württemberg“ appellieren wir an die grün-schwarze Landesregierung, dass der Ganztagsausbau an Grundschulen und der bestehende Wunsch von Elternmehrheiten nach offenen und freiwilligen Bildungs- und Betreuungsformen gleichermaßen gesehen und respektiert wird. Ganztagsschule an Baden-Württembergischen Grundschulen ist an Schulpflicht gebunden. In der sogenannten Wahlform können Eltern pro Schuljahr nur zwischen Halbtag oder gebundenem Ganztag wählen (vgl. §4a Schulgesetz).
Wir wollen, dass den Familien und Schulen in Baden-Württemberg echte Wahlfreiheit und Flexibilität ermöglicht wird in der Wahl der Schul- und Betreuungsform im Ganztagsausbau, denn ein erfolgreicher Ganztag geht nur mit echter Wahlfreiheit.

Unsere Forderung unterstreichen wir mit einer aktuell laufenden OpenPetition, auch im Zusammenhang des jüngst stattgefunden „Ganztagsgipfels“, zu dem das Kultusministerium Baden-Württembergs im November eingeladen hatte.

Quelle: Bündnis Aktive Eltern für Gute Grundschule Baden-Württemberg

Openpetition: www.openpetition.de/petition/online/grundschule-fuer-echte-wahlfreiheit-und-freiwilligkeit-im-ganztag

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