Weilersbacher Schul-Förderer mit neuer Spitze

In VS-Weilersbach übernimmt Ruth Heini das Vorsitzenden-Amt von Heike Grießhaber. Die Kinder-Betreuung bindet viele Kräfte und kostet viel Geld – dennoch startet der Verein fröhlich in sein Jubel-Jahr.

VS-Weilersbach – Sein zehnjähriges bestehen feiert 2018 der Förderverein der Grundschule Weilersbach. Aktuell hat der Verein 60 Mitglieder, hieß es bei der Hauptversammlung, bei der Ruth Heini neue Vorsitzende wurde.

Im Pfarrhaus in Weilersbach wurde die Sitzung von der Vorsitzenden Heike Grießhaber eröffnet. Schriftführerin Susanne Schleicher ließ die Aktivitäten des vergangenen Jahres Revue passieren. Darunter waren zwei Warentauschbörsen im Frühjahr und im Herbst. Zu Beginn des Jahres beteiligte man sich mit einem Bewirtungsstand am Jubiläum der Epfelschittler. In den Oster-, Pfingst- und Sommerferien wurden jeweils zwei Wochen Ferienbetreuung für die Grundschüler angeboten, die gut angenommen wurden. Höhepunkt im Sommer war sicherlich der Tagesausflug nach Konstanz ins Sea-Life und anschließend der Besuch im Berolino in Steißlingen. Ein großer Erfolg war auch die Film-AG für die Viertklässler, bei der die Schüler einen eigenen Kurzfilm drehten.

In ihrem Kassenbericht musste Kassiererin Stefanie Krotzki einen Verlust von über 5000 Euro ausweisen, da doch einige größere Anschaffungen und Ausgaben getätigt wurden, unter anderem auch für die Ferienbetreuung. Da in den vergangenen Jahren gut gewirtschaftet wurde, kann dieser Verlust aufgefangen werden. Die Vorsitzende Heike Grießhaber ging vor allem auf die Kernzeitbetreuung ein, die voll vom Förderverein organisiert wird. Die Kinder werden vor und nach der Schule in einem gewissen Zeitraum betreut. Etwa die Hälfte der Kinder nimmt dieses Angebot an. Grießhaber erklärte, dass sie aus privaten Gründen nicht mehr für das Amt der Vorsitzenden kandidiere.

Ortschaftsrätin Anita Seeman leitete die Entlastung des Vorstandes. Ortsvorsteherin Silke Lorke übernahm danach die Leitung der Wahlen. Die bisherige zweite Vorsitzende Ruth Heini wurde einstimmig zur neuen Vorsitzenden gewählt. Ihr folgt ins Amt der Vize-Vorsitzenden Andrea Ettwein. Als Beisitzer wurde neu Regine Mößle gewählt und Wolfgang Wössner für weitere zwei Jahre im Amt bestätigt. Einstimmig wurde auch Susanne Schleicher in ihrem Amt als Schriftführerin wiedergewählt. Der scheidenden Vorsitzenden Heike Grießhaber und dem scheidenden Beirat Christoph Langer wurden für ihre langjährige Mitarbeit als Dankeschön Geschenke überreicht. Silke Lorke bedankte sich im Namen der Gemeinde für die hervorragende Arbeit des Fördervereins, von der die Schule stark profitiere.

Quelle: Südkurier, 31.01.2018

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Südstadtschule ist Teil von Förderprogramm

Unter dem Motto „Leistung macht Schule“ startet am 1. Februar die Bund-Länder-Initiative zur Förderung leistungsstarker Schüler.

VS-Villingen. Auch die Südstadt-Grundschule Villingen nimmt an der Initiative teil, teilt das Kultusministerium mit. Am Dienstag trafen sich die 300 teilnehmenden Schulen auf einer Auftaktveranstaltung in Berlin. Ziel von „Leistung macht Schule“ ist es, passgenaue Förderkonzepte für leistungsstarke und potenziell besonders leistungsfähige Schüler zu entwickeln. In den kommenden zehn Jahren stellen der Bund und die Länder dafür 125 Millionen Euro bereit. Die Initiative setzt auf eine enge Verzahnung von Schule und Wissenschaft und soll durch praxisnahe Bildungsforschung begleitet werden. Die zehnjährige Initiative besteht aus zwei Phasen, die jeweils auf fünf Jahre angelegt sind. In der ersten Phase erarbeiten die Schulen Konzepte für eine leistungsfördernde Schulentwicklung. Dabei werden sie von einer Gruppe von Wissenschaftlern unterstützt. Während der zweiten Phase sollen die Ergebnisse in die Fläche getragen werden. Die in der ersten Phase beteiligten Schulen sollen dabei als Multiplikatoren für weitere Schulen dienen.

Quelle: Schwarzwälder Bote, 30.01.2018

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Eltern erzählen von ihren Erfahrungen

Elternmentoren unterhielten sich mit Schulanfängereltern und Lehrern.   Foto: Sprachheilschule Foto: Schwarzwälder Bote

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Elternmentoren unterhielten sich mit Schulanfängereltern und Lehrern. Foto: Sprachheilschule Foto: Schwarzwälder Bote

Die Sprachheilschule ­Villingen-Schwenningen am Villinger Klosterring informierte mit den an der Schule aktiven Elternmentoren eine große Besucherschar.

VS-Villingen. Der Informationsnachmittag wandte sich in erster Linie an Eltern, die sich mit dem Gedanken tragen, ihr Kind im Sommer 2018 in das Bildungs- und Beratungszentrum mit dem Förderschwerpunkt Sprache einschulen zu lassen. Rege ­angenommen wurde die Besichtigung von Klassenräumen der beiden ersten­ ­Klassen, teilt die Schule mit. Die vier Erstklasslehrerinnen präsentierten Unterrichtsmaterialien und erläuterten die Prinzipen des Erstklassunterrichts.

Immer noch müsse der Unterricht in der Sprachheilschule und der Klosterring-Grundschule in Folge des Brandes vom Oktober mit sehr beengten Verhältnissen auskommen. Daher habe die Führung durchs Schulgebäude am Klosterring in diesem Jahr nicht angeboten werden können, zeigt die Schule weiter auf.

In einem Kurzvortrag informierte Konrektor Helmut Raufelder über die Aufgaben und das spezielle pädagogische Konzept. Eine Video-Sequenz gewährte Einblicke in den auf die speziellen Bedürfnisse sprachbehinderter Schüler zugeschnittenen Erstklass-Unterricht.

Sechs ehrenamtlich an der Schule tätige Elternmentoren hatten sich die Zeit genommen und zu einer Begegnung bei Kaffee und Kuchen in ein Eltern-Café geladen. Hier bestand die Möglichkeit, in zwangloser Atmosphäre mit Elternmentoren, die alle selbst Kinder an der Schule hatten oder haben, und mit Lehrern ins Gespräch zu kommen. „Besonders erfreulich war, dass auch Erzieherinnen und Logopäden erschienen waren, um sich über diese spezielle Schule zu informieren, um Eltern ihrer Einrichtungen sachgerecht beraten zu können“, informiert die Schule weiter. Das gesamte Kollegium einer entfernteren Grundschule werde den Info-Besuch zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Weitere Informationen: www.sprachheilschule-vs.de, Telefon 07721/82 12 85

Quelle: Schwarzwälder Bote, 31.01.2018

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Fasnetsparty mit dem Freizeittreff i-Tüpfele

Foto: Schwarzwälder Bote

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Foto: Schwarzwälder Bote

Menschen mit Behinderung und Schüler der ­Villinger Bickebergschule feierten kürzlich eine Fasnets­party. Schon am Nachmittag gestalteten Schüler aus den neunten Klassen ein Klassen­zimmer zur Disco um und schmückten die Mensa fasnetstauglich. Im Weiteren wurden Tische dekoriert und das Essen vorbereitet. In bunten Fasnetskostümen trafen um 18 Uhr die gut gelaunten Gäste vom Freizeittreff i-Tüpfele unter der Leitung von Birgit Mittermeier ein. Mit fetzigen Mitmachliedern und witzigen Showeinlagen sorgten die Rentnerband und die Band WG and Friends für eine ausgelassene Fasnetsstimmung. Die Zeit bei der Fasnetsparty verging wie im ­Fluge, und gegen 20 Uhr traten alle den Heimweg an. Foto: Bickebergschule

Quelle: Schwarzwälder Bote, 26.01.2018

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Fackelwanderung begeistert Schüler

Foto: Schwarzwälder Bote

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Foto: Schwarzwälder Bote

Zusammen mit Schülern der Friedensschule unternahm der Schwäbische Albverein eine Fackelwanderung. Trotz der zu Beginn recht widrigen Wetterverhältnisse nahmen gut 50 Kinder und Eltern an der Wanderung teil. Mit großer Begeisterung entzündeten die Kinder ihre Fackeln. Anschließend wurde auf einem optimal ausgerichteten 2,5 Kilometer langen und schneebedeckten Rundweg durch den Wald gewandert. Der Abend begeisterte die Kinder, die eine erlebnisreiche Zeit im Schnee verbrachten.

Foto: Albverein

Quelle: Schwarzwälder Bote, 26.01.2018

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Zündelt der Feuerteufel jetzt auch in Villingen?

Acht Monate wurden in der Doppelstadt keine Fahrzeuge mehr angezündet, das hat sich in der Nacht auf Freitag geändert. Auf dem Parkplatz des Gymnasiums am Hoptbühl stand ein Auto im Flammen, zudem brannte ein Müllcontainer – ist der Feuerteufel nach Villingen gewandert?

Ein vorbeifahrender Autofahrer war es, der gegen 2 Uhr das brennende Fahrzeug in der Güterbahnhofstraße entdeckte und den Notruf wählte. Die Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr rückten daraufhin an und bekämpften die Flammen mit einem Schaumteppich. Das Fahrzeug konnte jedoch nicht mehr gerettet werden, es entstand Totalschaden in noch nicht bekannter Höhe.

Doch damit noch nicht genug: Nur knapp anderthalb Stunden später brannte nur wenige Meter weiter auf dem Schulhof der Schule ein Restmüllcontainer. Das Feuer konnte von der Feuerwehr schnell unter Kontrolle gebracht werden. Offiziell würden die Untersuchungen zur genauen Brandursache zwar noch andauern – die Beamten gehen aber von Brandstiftung und einem Zusammenhang zwischen den Einsätzen aus. Polizeisprecher Harry Frank: „Das liegt zwar nahe, noch können wir es aber nicht belegen.“

Seinen Angaben zufolge wären sofort nach dem Eingang der Meldung, dass ein Fahrzeug in Flammen aufgegangen ist, Fahndungsmaßnahmen eingeleitet. „Da war sowohl das Revier in Villingen als auch die Beamten in Schwenningen eingebunden“, berichtet Frank. Verdächtige Personen konnten allerdings nicht gefasst werden.

Befürchtet wird nun, dass der Feuerteufel, der insbesondere in Schwenningen aktiv war (siehe Karten), nun auch wieder Villingen ins Visier genommen hat. Zuletzt brannten auf dem Parkplatz der Polizeihochschule am 11. Mai 2017 zwei Fahrzeuge. Zuvor wurden beim ersten Fall der Serie am 12. August 2016 zwei Fahrzeuge in Schwenningen angezündet, anschließend folgten mit fünf brennenden Autos in zwei Tiefgaragen in Villingen und Schwenningen sowie der versuchten Brandstiftung an einem Reisebus in der Neckarstadt in einer Nacht (17. August 2016) der bisher schwerwiegendste Vorfall.

Ob auch die Hecken- und weiteren Containerbrände in Schwenningen auf das Konto des gleichen Täters gehen, ist allerdings nicht bekannt.

Quelle: Schwarzwälder Bote, 27.01.2018

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Klosterringschule meistert die schwierige Lage nach Brand

Viele Klassenräume sind nicht zu benutzen, Sanierung nach Brand soll an Ostern beendet sein. Schulgemeinschaft rückt eng zusammen.

Martina Grimm (links), an der Klosterringschule zuständig für den Ganztagesbereich und Rektorin Ursula Kühn besichtigen den alten Gewölbekeller, der in eine moderne Küche umgewandelt wird. <em>Bilder: Claudia <sup></sup>Hoffmann</em>Martina Grimm (links), an der Klosterringschule zuständig für den Ganztagesbereich und Rektorin Ursula Kühn besichtigen den alten Gewölbekeller, der in eine moderne Küche umgewandelt wird. Bilder: Claudia Hoffmann

„Das Gute an der Sache: Die Schulgemeinschaft hat gezeigt, was sie leisten kann und alle sind ganz eng zusammengerückt und helfen sich, wo es nur geht“, erklärt Rektorin Ursula Kühn. Der Brand vor mehr als drei Monaten im Papierlager der Klosterringschule hat einen Schaden von mehr als 100 000 Euro verursacht: Der Rauch zog durch einen Kamineffekt durch viele Räume des Gebäudes, die jetzt aufwändig saniert werden müssen. Auch Bücher und Spielmaterialen mussten entsorgt werden, da sie durch den Ruß stark in Mitleidenschaft gezogen waren. Parkettböden werden Stück für Stück herausgelöst und auf mögliche Belastungen untersucht. Viele Klassenzimmer und vor allem der gerade erst eingerichtete, provisorische Ganztagesbereich sind gesperrt und dürfen nicht betreten werden.

Die Verkleidungen im Treppenhaus werden entfernt und erneuert.
Die Verkleidungen im Treppenhaus werden entfernt und erneuert.

So ist die ganze Schule zusammengerückt, mit Trennwänden wurden Räume geteilt und bieten jetzt Platz für zwei Klassen, Ursula Kühn und ihr Kollege Joachim Westendorf von der Sprachheilschule residieren in kleinen „Besenkammern“, da auch die Rektorate betroffen sind. Aber Ursula Kühn ist sich sicher: „Wir werden wie Phönix aus der Asche auferstehen.“ Sie freut sich, wenn wahrscheinlich an Ostern die Rauchschäden beseitigt sind und alle wieder ausreichend Platz haben.

Martina Grimm, die für den Ganztagesbereich zuständig ist, der erst seit diesem Schuljahr eingerichtet worden ist, hat mit viel Improvisationstalent die Betreuungsbereiche ausgelagert, nutzt jeden verfügbaren Raum. In keinster Weise betroffen vom Brand und den Rauchschäden ist der Trakt, in dem früher die Stadtharmonie ihre Proberäume hatte: Hier laufen die Umbauarbeiten für den Ganztagesbereich weiter. „Da entsteht Großartiges“, so Ursula Kühn. Da sich dieser Bereich in einem separaten Gebäudetrakt befindet, könne man künftig die Bereich Lernen und Freizeit abgrenzen.

Auch in der Küche, die im alten Gewölbekeller untergebracht wird, sind große Fortschritte erzielt worden: Der Boden wurde um zwei Meter angehoben und die Wände sind verputzt. Der jetzt als Ausgabeküche genutzte Raum wird dann ausschließlich als Mensa zur Verfügung stehen. Mit Beginn des neuen Schuljahres will sich die Klosterringschule rundum erneuert und ausgebaut präsentieren.

Gesperrt: Mit Holzwänden ist ein Trakt der Klosterringschule abgetrennt.
Gesperrt: Mit Holzwänden ist ein Trakt der Klosterringschule abgetrennt.

Der Brand

Das Feuer im Keller der Klosterringschule in der Nacht vom 25. Oktober auf den 26. Oktober 2017 wurde nach den Ermittlungen der Kriminalpolizei vorsätzlich gelegt. Im Kellergeschoss hat der Täter Kartonagen und Vorhänge in Brand gesetzt.

Quelle: Südkurier, 25.01.2018

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Kontroverse um Villinger Sportplätze: Gutachten abwarten oder gleich erneuern

Gemeinderat beschäftigt sich mit Sportanlagen am Hoptbühl und im Goldenbühl. Breuning und von Mirbach machen Druck. Gemeinderat vertagt Entscheidung ins Frühjahr

Der Sportplatz des Hoptbühlgymnasiums ist seit Monaten aus Sicherheitsgründen für die Schüler gesperrt. Unklar bleibt, bis wann er saniert wird. Bild: Jochen Hahne

Der Sportplatz des Hoptbühlgymnasiums ist seit Monaten aus Sicherheitsgründen für die Schüler gesperrt. Unklar bleibt, bis wann er saniert wird. Bild: Jochen Hahne

Die weitere Nutzung der beiden völlig maroden Sportplätze am Hoptbühl-Gymnasium und der Sportanlage im Goldenbühl an der Berliner Straße sorgte am Mittwoch für eine längere kontroverse Debatte im Gemeinderat. Eine Entscheidung wurde auf Vermittlung von Oberbürgermeister Rupert Kubon erst einmal aufs Frühjahr vertagt.

  • Die Grundsatzfrage: Knackpunkt der Auseinandersetzung war die Frage, ob der Gemeinderat hier sofort eine Entscheidung für eine schnelle Sanierung treffen soll. Oder aber, so wie es der Wunsch des städtischen Sportbeirates und des Sportverbandes Villingen-Schwenningen ist, ersteinmal den objektiven Gesamtbedarf an Sportplätzen in Villingen durch ein Gutachten prüfen lassen. Der Sportbeirat empfahl, das Institut für Kooperative Planung und Sportentwicklung (IKPS), das bereits in Schwenningen eine solche Untersuchung durchführt, mit einem Gutachten aller Sportplätze in Villingen zu beauftragen.
  • Stadt in der Pflicht: Dieser Vorschlag stieß im Gemeinderat auf zum Teil geharnischte Kritik. CDU-Sprecherin Renate Breuning sagte, für die Notwendigkeit, den Schulsportplatz am Hoptbühl-Gymnasium zu sanieren, bedürfe es keines Gutachtens. Der Platz sei aus Sicherheitsgründen gesperrt worden. Anstatt ein weiteres Gutachten zu beauftragen sollte man das Geld nehmen und die Sanierung des Platzes planen. Entschieden gleicher Meinung war Joachim von Mirbach (Grüne), der die Sitzungsvorlage der Stadtverwaltung einer wütenden Sprachkritik unterzog.

    Hier gehe es nicht um „Wünsche“ der Schulleitung und Eltern, zürnte der pensionierte Gymnasiallehrer, sondern um Pflichten der Stadt. Denn an dieser Schule könne nicht mehr der im Lehrplan geforderte Schulsportunterricht abgehalten werden. „Wir sind hier in der Pflicht als Schulträger“, betonte von Mirbach. Er legte dem OB nahe, den Vorlagenschreiber des Textes in einen „Formulierungskurs“ zu schicken und forderte wie Breuning eine Planungsrate für den Neubau des Sportplatzes in 2018, damit der Platz 2019 fertiggestellt werden kann.

  • Erst analysieren: Oberbürgermeister Rupert Kubon, aber auch Edgar Schurr (SPD) und Cornelia Kunkis-Becker (Grüne), warnten davor, dass sich der Gemeinderat bei der Sportplatzplanung schon wieder über das Votum des Sportbeirates hinwegsetzt. Vor zwei Jahren hatte ein ähnlicher Vorfall zum Rücktritt des gesamten Vorstandes des Sportverbandes geführt. Edgar Schurr riet dringend dazu, in Augenhöhe mit den Vereinen zuerst eine vollständige Bedarfsanalyse in Villingen zu machen ähnlich jener, die gerade für die Schwenninger Sportplätze erhoben werde. Die Stadt könne nicht jedem Verein und jeder Schule alle Wünsche erfüllen. Es gehe darum, Prioritäten festzulegen. Cornelia Kunkis-Becker unterstrich, dass es Ziel des Sportbeirates sei, die Situation der Sportanlagen qualitativ zu verbessern, bei der Unterhaltung aber zu Einsparungen zu kommen. Um dies mit den Vereinen in einem sauberen Verfahren hinzubekommen, brauche man Zeit.
  • Kompromissvorschlag: Stefan Assfalg, der zuständige Amtsleiter, erklärte, im März und April werde das IKPS-Institut sein Gutachten für die Schwenninger Sportplätze den Gemeinderat vorlegen. Dann wäre der geeignete Zeitpunkt gekommen, anschließend durch die Gemeinderatsgremien die Villinger Sportplätze zu besichtigen und zu entscheiden, ob ein neues Gutachten oder aber ein sofortiger Planungsbeschluss für den Hoptbühlsportplatz sinnvoll sei. Nach weiterem Hin und Her schloss sich der Gemeinderat dem Vorschlag des Oberbürgermeisters an, über die Sanierung des Hoptbühlplatzes im Frühjahr nach einer Besichtigung der Villinger Sportplätze zu entscheiden. Es sei ohnehin völlig unrealistisch, sagte Kubon, dass die mit zahlreichen Bauprojekten belasteten technischen Ämter der Stadt schon vor dem Frühjahr eine Planung für den Sportplatz erstellen könnten.
  • Sozialwohnungen auf Sportplatz? Ebenso soll mit der seit Jahren größtenteils brachliegenden Sportanlage im Goldenbühl verfahren werden: Besichtigung und Entscheidung im Frühjahr. Der Sportbeirat der Stadt und der Inline-Hockeysportclub EHC Villingen-Schwenningen wollen, dass der Platz unbedingt erhalten und erneuert wird. Bürgermeister Detlev Bührer wies aber darauf hin, dass der Platz vom Amt für Stadtentwicklung auch als „perfekter Standort“ für eine Bebauung mit Sozialwohnungen betrachtet. Entsprechende Pläne eines Investors sollen ebenfalls im Frühjahr vorgestellt werden. Möglicherweise, so Bührer, müsse die Fläche zwischen Wohnungsbau und Sportplatz auch aufgeteilt werden.

Quelle: Südkurier 14.12.2017

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Und wieder hapert’s an der Kommunikation

Während die Generalsanierung des Gymnasiums am Deutenberg im Zeitplan liegt, muss sich der Schulverbund nebenan weiterhin in Geduld üben: Die längst erforderlichen Sanierungsmaßnahmen gehen nur schleppend voran. Einen kleinen Funken Hoffnung für eine Gesamtlösung gibt es aber.

oto: Kratt Foto: Schwarzwälder-Bote

Foto: Kratt Foto: Schwarzwälder-Bote

VS-Schwenningen. Für Bernd Ellinger, Leiter des Schulverbunds am Deutenberg, ist es eigentlich keine Überraschung mehr gewesen: Die Lieferung der neuen Gefahrengutschränke für Chemikalien, die für die Herbstferien vorgesehen war, verschiebt sich auf das kommende Jahr. „Ich hoffe, dass ich im Januar etwas höre, wann wir genau mit den Schränken rechnen können“, gibt sich der Schulleiter geduldig.

Entsorgen möchte er die Stoffe, die derzeit zwischengelagert werden, daher nicht. Ganz ursprünglich hatte die Stadt die erforderlichen Schränke sogar für die vergangenen Pfingstferien angekündigt. Im Mai hatte Ellinger daraufhin als Sofortmaßnahme eine Dienstanweisung an Schüler und Lehrer ausgesprochen, auf den Gebrauch von Gefahrenstoffen im naturwissenschaftlichen Unterricht zu verzichten. „Fakt ist, dass wir auch im laufenden Schuljahr mindestens ein Dreivierteljahr keinerlei Praxisunterricht mit Gefahrenstoffen machen können“, so Ellinger.

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Quelle: Schwarzwälder Bote 16.12.2017

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