„Ein Trauerspiel“

Medien Der Bildungsplan 2016 sieht die schrittweise Digitalisierung der Schulen im Land vor.
Die Umsetzung lässt auf sich warten. Kommunen sind verärgert.

nq-17072017Norbert Brugger lässt seinem
Frust freien Lauf.
„Es ist ein Trauerspiel“,
poltert er, der beim
Städtetag auch für Bildung zuständig
ist. Das Land habe „das
Kind“ geboren und lasse es nun
im Stich. Gemeint ist die Digitalisierung
der Schulen. Sie beschäftigt
das Land seit Jahren,
Fortschritte aber sind kaum zu erkennen.
„Das ist eine der dringlichsten
Aufgaben im Land“, die
aber behandelt werde wie eine
„heiße Kartoel“. Man lasse sie
einfach fallen. Der Geduldsfaden
bei den kommunalen Schulträgern,
in den Schulen und beim
Städtetag sei angespannt.
Ute Seibold, Bürgermeisterin
von Singen (Kreis Konstanz), hat
sich mit einer Pressemitteilung an
die Medien gewandt. Sie kritisiert
darin die „ablehnende Haltung
der Landesregierung bei der Finanzierung“.
Die Städte könnten
die „Herkulesaufgabe“ finanziell
nicht alleine schultern. Sie sieht
das Land in der Pflicht. Die Aufgabe
sei nur gemeinsam zu stemmen.

Quelle: Von Petra Walheim NQ 17.07.2017

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