Warnung vor Mehrbelastung bei der VS-Verwaltung

Warnung vor Mehrbelastung bei der VS-Verwaltung

Der Stellenplan 2018 in Villingen-Schwenningen geht mit knapper Mehrheit durch. Der Personalrat kritisiert Einsparungen. 

Trotz weiterer Stellen herrscht eine hohe Arbeitsbelastung bei der VS-Verwaltung. | Bild: Jochen Hahne

 

Ja- zu 15 Nein-Stimmen akzeptierte der Gemeinderat den Stellenplan der Stadt für das Jahr 2018. Zuvor hatte Joachim Wöhrle, Leiter des Haupt- und Personalamts, Einsparungen in Höhe von 203 000 Euro bekannt gegeben: 180 000 Euro beim Amt für Jugend, Bildung, Integration und Sport (Jubis) sowie 43 000 Euro bei drei weiteren Stellen. Damit hat die Stadt über 1030 Mitarbeiter bei einem Personaletat von 65,5 Millionen Euro.

Allerdings scheint sich die Arbeit in den Ämtern zu stapeln, daher spricht Petra Schramm vom Personalrat wegen der Kürzungen von „deutlichen Belastungen“. Als Beispiel verweist sie auf die Mehrarbeit in der Innenrevision, hervorgerufen durch verzögerte Abgabe der Prüfungen, sowie des Standesamts – hier schlägt das größere Geburtsregister beim neuen Klinikum durch. Der Druck auf die Mitarbeiter werde erhöht, beklagte sie. Im Vergleich zu ähnlich großen Städten sei Villingen-Schwenningen im unteren Drittel der Stellenskala, beklagte SPD-Fraktionssprecher Edgar Schurr. Dafür werde hier aber „hervorragende Arbeit“ geleistet. Er kritisierte die Kürzungen.

Oberbürgermeister Rupert Kubon betonte, dass es sich nicht um einen Verzicht handele. Die Stellen würden später besetzt. Er verwies darauf, dass bei der Vorgehensweise Konsens bestand, so wurde zum Beispiel im technischen Bereich nicht gestrichen. Auch mit den Kürzungen ist das Jubis das Amt mit dem höchsten Stellenzuwachs – vor allem in den Bereichen Schulen und Kindertagesbetreuung.

Quelle: Südkurier 12.12.2017

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